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Wie im Fiebertraum: „Splatoon 3“ erscheint für die Switch

Wie im Fiebertraum: „Splatoon 3“ erscheint  für die Switch
Foto: Nintendo

„Splatoon 3“ ist ein Shooter der anderen Art. Wegen der simplen Grundidee scheint alles drumherum viel zu überzeichnet, meint MADS-Autor Finn nach dem Game-Test.


Das Spielprinzip von „Splatoon 3“ ist schnell erklärt: Im Prinzip handelt es sich bei dem Titel, der für die Nintendo Switch erschienen ist, um einen Shooter – nur ohne Schusswaffen. Stattdessen besprüht man sowohl die Gegner als auch Wände und Böden mit farbigem Schleim.

Hat man eine Nintendo-Switch-Online-Mitgliedschaft, kann man gegen andere „echte“ Gegner antreten. Im „Standardkampf“ gewinnt dann zum Beispiel das Team, dass in einer vorgegebenen Zeit die meisten Oberflächen in seiner Farbe besprüht hat.

„Splatoon 3“: Überfrachteter Singleplayer-Modus

Aber auch einen Singleplayer-Modus gibt es. In diesem muss man „Oktarianer“ bekämpfen. Es fehlt nämlich ein Wesen, dass die Stadt mit Strom versorgt hat. Oder so. An diesem Spielmodus zeigt sich die große Schwäche des Games: Weil das Grundprinzip so einfach ist, neigt alles drumherum, sei es die Handlung, die Musik oder die Grafik, zur völligen Überfrachtung und Überladung. Nach zwei Stunden „Splatoon 3“ kann man sich schon einmal fühlen, als würde man aus einem Fiebertraum erwachen.

Auch die Steuerung des Farbklecks-Shooters ist eher mittelmäßig umgesetzt. Zu zielen, indem man den gesamten Controller bewegt, kann in bestimmten Settings eine gute Lösung sein. Wenn man gleichzeitig mit zwei Sticks durch die Map navigieren muss, ist es einfach nur nervig. Besonders, wenn man immer wieder die Kamera zurücksetzen muss, damit man auch nach vorne schaut, wenn man den Controller gerade hält.

„Splatoon 3“ fühlt sich an, als hätte man eine betont jung-coole Lasertag-Arena inklusive nerviger Adrenalinmusik in Videospielform gepresst. Wer sich dieses Gefühl nach Hause holen möchte, ist mit dem neuen Nintendo-Titel richtig beraten. Ansonsten bleibt zu empfehlen, den Trailer vor dem Kauf zweimal zu schauen.


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Über den Autor/die Autorin:

Finn Bachmann

Finn (20) hat seit Kurzem sein Abitur in der Tasche. In seiner Freizeit ist er nicht nur bei der Feuerwehr, für MADS und die Hannoversche Allgemeine Zeitung schreibt er über Lokales, Internationales und was ihn sonst so bewegt.

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