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NikkieTutorials stellt Nachrichtenmagazin bloß: „Ich habe einen Namen?“

NikkieTutorials stellt Nachrichtenmagazin bloß: „Ich habe einen Namen?“
Foto: Instagram.com/@nikkietutorials

Die Nachricht, dass NikkieTutorials – eine der bekanntesten Youtuberinnen weltweit – für ihr Heimatland, die Niederlande, den Eurovision Song Contest 2021 moderiert, verbreitet sich bei ihren Fans wie ein Lauffeuer. Auch das belgische Magazin Metro berichtet darüber, nennt aber nicht den Namen von Nikkie de Jager, sondern beschränkt sich darauf, dass die Influencerin Transgender ist. Die 26-Jährige äußert auf Instagram Kritik – und hat damit Erfolg.


„Wir brauchen keine Etiketten. Wenn wir ein Etikett darauf setzen: Ja, Ich bin Transgender. Aber am Ende des Tages bin ich ich“, sagte NikkieTutorials in ihrem über 36 Millionen Mal geklickten Video, indem sie sich als Transgender outete. Doch genau diese Botschaft schienen Redakteure des Nachrichtenmagazins Metro Belgie nicht zu verstehen – und reduzierten Nikkie de Jager, wie die gebürtige Niederländerin mit richtigem Namen heißt, auf ihr Geschlecht und ihre Vergangenheit. Sie schrieben lediglich in der Überschrift:Die Niederlande wählt Transgender als offiziellen Gastgeber“.

NikkieTutorials: „Habe ich auch einen Namen?“

Das ließ Nikkie nicht so stehen und teilt ihre Enttäuschung in ihrer Instagramstory mit dem Kommentar „Habe ich auch einen Namen?“ mit ihren mehr als 14 Millionen Followern. Die 26-Jährige verwies dabei auch auf ihr Coming-Out-Video, dass laut ihr auch das Nachrichtenportal gesehen habe. Sie sagt: „Wir müssen einander respektieren, akzeptieren, aber besonders zuhören.“

Auf die Kritik reagierte dann auch Metro Belgie: Bei Nikkie meldete sich, laut ihren Angaben, danach der verantwortliche Journalist und änderte die Überschrift. Nun ist ihr Geschlecht kein Thema und Teil der Überschrift mehr – zur Freude der Influencerin. „Das ist der Weg, wie wir die Welt verändern und heilen können. Viele Menschen wissen einfach nicht, wie verletzend dies sein kann“, sagte Nikkie, in ihrer Instagramstory. Vor allem bedankte sie sich bei ihren Fans, die sie auf dem

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„>Instagramkanal von Metro Belgie verteidigt hatten: „Wir sind auf der richtigen Seite der Geschichte, weil wir handeln.“

Von Madita Muhs


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