Seite auswählen

Werbung

Mrs Bella, Fynn Kliemann und Co.: So engagieren sich Influencer für Moria

Mrs Bella, Fynn Kliemann und Co.: So engagieren sich Influencer für Moria
Foto: Screenshot: Instagram/@mrsbella, Screenshot: Instagram/@fimbim

Nachdem Joko und Klaas Mittwochabend den fünfzehnminütigen Clip „A short story of Moria“ veröffentlicht haben, ist das Thema rund um die EU-Flüchtlingspolitik in den sozialen Medien präsenter denn je. Doch nicht nur die beiden Fernsehstars machen sich für Moria stark, auch andere Influencer wie Mrs Bella und Fynn Kliemann fordern ihre Follower jetzt auf zu helfen.


Schreiende, weinende und verletzte Kinder, mit Tränengas von griechischen Polizisten beschossen – diese und andere schreckliche Szenen zeigt das fünfzehnminütige Video „A short story of Moria“ von Joko und Klaas. Der Beitrag lief am Mittwochabend auf dem Privatsender ProSieben und ist in den sozialen Netzwerken wie Twitter oder Instagram zum Gesprächsthema geworden. Nachdem das Flüchtlingscamp Moria auf der griechischen Insel Lesbos abgebrannt ist, leben 13.000 Menschen auf der Straße. Es herrscht ein Ausnahmezustand. Viele Influencer, darunter Fotograf Paul Ripke, Autor Tommi Schmitt, Youtuberin Mrs Bella und Musiker und Heimwerker Fynn Kliemann, teilten den Beitrag von Joko und Klaas über die Lage vor Ort in ihrer Instagramstory und forderten zum Teil ihre Follower auf zu helfen.

Mrs Bella: „Das ist wirklich ein richtiges Armutszeugnis für uns“

„Ich bitte euch wirklich zu spenden“, fordert Isabella, wie Mrs Bella mit richtigem Namen heißt, ihre zwei Millionen Fans auf Instagram auf. Es sei egal, wohin. Es gebe so viele Organisationen. Sie verlinkte per Swipe-Up-Link die neu gegründete Seite leavenoonebehind2020.org. Dort können Interessierte an Moria und griechische Camps spenden, sich über die private Aufnahme von Flüchtlingen informieren und den Abgeordneten in ihrem Wahlbezirk schreiben, warum Deutschland und die Region mehr Flüchtlinge aufnehmen sollten, als bisher geplant. „Und wenn es nur drei Euro sind. (…) Aber bitte, bitte, jeder Cent hilft da wirklich. Es ist unfassbar, was da abgeht. (..) Es ist Europa, es ist eine Katastrophe. Das ist wirklich ein richtiges Armutszeugnis für uns“, meint die 27-jährige Youtuberin in ihrer Instagramstory.

Screenshot: Instagram.com/@mrsbella

Und noch eine andere Message gab sie ihren Followern mit auf den Weg. „Und Leute, ohne Spaß. Ich möchte, dass dieser Swipe-Up-Link, den ich eben gepostet habe, mehr Swipe-Ups hat als meine Kooperationen. Weil das ist wirklich wichtig. Also bitte, bitte.“ Ihre Community würde sonst auch Geld ausgeben für Lippenstifte oder Raumdüfte. Sie stelle die Produkte gerne vor, aber dieses Thema sei wirklich wichtig.

Fynn Kliemann: „Müssen die völlig ignorante Politik dazu zwingen, dass da gehandelt wird“

Eine ähnliche Nachricht sendete Musiker, Heimwerker und Youtuber Fynn Kliemann an seine Fans. „Was können wir tun? Spätestens nach dem Beitrag von Joko und Klaas gestern haben wir ja alle Bilder im Kopf, wie es da aussieht. Und müssen die völlig ignorante Politik endlich dazu zwingen, dass da gehandelt wird“, betonte Kliemann in seiner Instagramstory und verlinkte dort ebenfalls die Seite leavenoonebehind2020.org. Er wisse, dass man das immer ein bisschen aufschiebe und sage ‚Das kann ich auch heute Abend machen und so‘. „Lass‘ das mal jetzt machen. Wenn du jetzt upswipst, kommst du zu LeaveNoOneBehind, da gibt es Verlinkungen zu deinen regionalen Politkern (…). Wir haben es jetzt schon oft bewiesen: Zusammen können wir wirklich echten Druck erzeugen! Und das muss jetzt passieren, sodass sich da endlich etwas ändert. Das kann doch nicht wahr sein!“, findet Kliemann.

Kliemann hilft in Moria

Screenshot: Instagram.com/@fimbim

Auch er selbst tue etwas für Moria. Gemeinsam mit seinem Partner Tom Illbruck, mit dem er seine in Europa produzierende Textilfirma Global Tactics betreibt, hat er 50.000 Masken gespendet. „Davon sind die ersten 15.000 jetzt mit Erik Marquardt auf dem Weg nach Griechenland und werden da von LeaveNoOneBehind verteilt. Damit Leute, die jetzt gerade auf der Straße leben, sich nicht auch noch anstecken.“ Die anderen Masken sollen dann Stück für Stück in die anderen Camps verteilt werden, teilte der Youtuber weiter mit, denn da bestehe das gleiche Problem.

Von Laura Ebeling


Lies auch:


Über den Autor/die Autorin:

Laura Ebeling

Laura (22) studiert Kommunikationsmanagement - oder einfacher gesagt "irgendwas mit Medien". Von ihren Kenntnissen macht sie auch hier Gebrauch und beschäftigt sich gerne mit Themen wie Gleichberechtigung, dem politischen Geschehen und - für Frauen typisch - Fußball.

Poste einen Kommentar:

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

UNSERE MADS-PARTNER

Videos

Wird geladen...
Send this to a friend