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„Hyped“: Trymacs und Rewinside reagieren auf Kritik an ihrer App

„Hyped“: Trymacs und Rewinside reagieren auf Kritik an ihrer App
Foto: Instagram/@hyped.app

In der App „Hyped“ können Nutzerinnen und Nutzern Beichten und Storys bewerten und sich vernetzen. Doch viele äußern harsche Kritik an dem Projekt der Streamer UnsympathischTV, Trymacs und Rewinside. Letztere versprachen jetzt Verbesserungen in Form eines großen Updates.


Server-Probleme, kein innovatives App-Konzept und falsche Benutzung: Den Start ihrer neuen „Hyped“-App hatten sich die Streamer Trymacs (Maximilian Stemmler), Rewinside (Sebastian Meyer) und UnsympatischTV (Sascha Hellinger) sicher anderes vorgestellt. Dabei hat die App nach Angaben der Macher einen Rekord in Deutschland aufgestellt. „Das gab es noch nicht, so schnell so viele Downloads. Wir waren vor Whatsapp, Facebook, der Corona-Warnapp, vor der Luca-App. Wir waren vor allem, das ist krank“, berichtet Trymacs in einem Youtube-Video. Darin sprechen Trymacs und Rewinside auch über die Kritik an ihrem Produkt. „Das war der größte App-Release aller Zeiten. Dann gehen mal die Server nicht, und wir haben alles getan. Und dann rasten einfach 20.000 Leute da draußen aus“, beschwert sich Trymacs.

„Verstehe den Sinn der App nicht“

Viele Fans konnten sich auch nach den anfänglichen Serverproblemen nicht anmelden – es erschien eine Fehlermeldung, dass ihre E-Mail bereits registriert sei. Dieser Bug ist mittlerweile behoben. Laut Rewinside müssen die drei Macher Summen im vierstelligen Bereich nachzahlen, weil die Nutzerinnen und Nutzer trotzdem die Server „so befeuern“ würden: „Wir zahlen gerade drauf, damit ihr die App benutzen könnt. Checkt ihr das überhaupt?!“ Trotzdem gesteht er, dass der Release der „Hyped“-App „nicht optimal gelaufen“ sei. „Wir wollen das natürlich hinbekommen.“

In der „Hyped“-App, die im App- und im Playstore verfügbar ist, geht es hauptsächlich darum, dass Nutzerinnen und Nutzer eine Beichte oder Story posten können, die dann von anderen bewertet wird. Kein innovatives Konzept, kritisieren einige. „Langweilig und mehr nicht, da ein übel altes Konzept von Beichtstuhl-Instasteiten“, schreibt eine Nutzerin. Eine andere schreibt, sie verstehe „den Sinn der App nicht“.

„Hyped“: Echte Beichte oder Fake?

Bei der Streamer-App müssen die Userinnen und User entscheiden, ob es sich um eine Fake- oder eine echte Beichte handelt – und können dafür nach rechts (für wahr) oder nach links (für falsch) wischen. Bei einer Abstimmung als echte Beichte erhalten die Nutzerinnen und Nutzer mehr XP – was viele Fans ausnutzen. „Davon gibt es nur wenige, die wirklich das Konzept der App nutzen“, erklärt Trymacs in dem Stream. „Egal, wie wir es machen oder drehen und irgendwie XP oder Punkte oder Coins verteilen, gibt es immer Leute, die das System ausnutzen würden.“

Neues Update mit Verbesserungen geplant

Nun arbeiteten die Entwickler an einer Lösung für dieses Problem. „Keine Ahnung, wie lange das dauert. Wenn es fertig ist, gibt es ein großes Update“, versprach Trymacs. Dabei habe man sich auch die konstruktive Kritik zu Herzen genommen. „Und jetzt wartet auf die Updates, da kommen sehr, sehr viele coole Sachen“, versprach Rewinside.


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Über den Autor/die Autorin:

Laura Ebeling

Laura (22) studiert Kommunikationsmanagement - oder einfacher gesagt "irgendwas mit Medien". Von ihren Kenntnissen macht sie auch hier Gebrauch und beschäftigt sich gerne mit Themen wie Gleichberechtigung, dem politischen Geschehen und - für Frauen typisch - Fußball.

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