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Auf Hachikus neuem Album „I’ll Probably Be Asleep“ trifft Dream-Pop auf Zynismus

Auf Hachikus neuem Album „I’ll Probably Be Asleep“ trifft Dream-Pop auf Zynismus
Foto: DQ Agency

Nur scheinbar unbedarft: Hachiku singt in ihrem Album „I’ll Probably Be Asleep“ über Klimawandelleugner – und das Jungsein.


Auf ihrem Albumcover schaut Hachiku verschmitzt in die Kamera – fast so, als wüsste sie etwas, das ihr Gegenüber nicht weiß. Ganz unwahrscheinlich ist das nicht. Denn Anika Ostendorf, wie Hachiku eigentlich heißt, ist in ihrem Leben schon viel herumgekommen. In Livonia, Michigan, Dansweiler bei Köln, London und Melbourne hat sie schon gelebt.

Auf ihrem Album „I’ll Probably Be Asleep“ verarbeitet sie ihre Erfahrungen und innere Zerrissenheit. Verunsichert oder ängstlich klingen die acht Songs trotz Hachikus Weltschmerz nicht. Ihre Musik lässt sich am ehesten als entspannter Dream-Pop einordnen. Die Kombination aus dynamisch-leichten Pop-Elementen und verzerrten Gitarrenriffs lassen die Genregrenzen allerdings verschwimmen.

„Maybe I’ll be up for it / But I’ll probably be asleep“, singt Hachiku gleich zu Beginn des Albums – und spiegelt so das Jungsein wider, wie es ist: frech, ein wenig sarkastisch und eben nur scheinbar unbedarft. Hachikus zarte Stimme singt über Abschiede, Ex-Beziehungen und Leugner des Klimawandels. Ein wenig zynisch – mit einem hörbar verschmitzten Lächeln – verpackt Hachiku ihre Gedanken auf eine sehr authentische Art.

Von Nina Hoffmann und Lisa Ristau


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