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Von A bis Z: Das Sommer-ABC für den kleinen Geldbeutel

Von A bis Z: Das Sommer-ABC für den kleinen Geldbeutel
Foto: Dominik Wycislo/Marco XU/Clem Onojeghuo/Jonathan Pielmayer/Annie Spratt/Galina N/Unsplash/Nicolas Armer/Dpa

Festivals fallen aus, Clubs bleiben geschlossen: Damit du dich im Sommer nicht langweilst, hat MADS ein paar Ideen für dich gesammelt – und die lassen sich auch mit wenig Geld umsetzen.


Auf Wanderschaft gehen: Mehr als 19 Millionen Beiträge gibt es bei Instagram unter dem Hashtag #hike – also wandern. Früher als langweilig verpönt, ist das Erklimmen der Berge zum Trend geworden. Apps wie „Bergfex“, „Komoot“ und „ViewRanger“ zeigen dir schöne Einsteiger-Routen – auch in deiner Gegend.

Bleichen: So können auch Menschen mit zwei linken Händen kreativ werden. Das alte, löchrige T-Shirt aus der hinteren Ecke des Schrankes einfach zusammenknüllen, Gummis drumwickeln und Bleichmittel (auf Chlorbasis) drüberkippen. Das Ergebnis bei einem schwarzen Shirt: orangefarbene Flecken im Grunge-Look.

Challenges kreieren: Auf Tiktok, Instagram und Youtube liegen sie längst im Trend. In verschiedenen Disziplinen tritt man auf den Plattformen gegeneinander an. Das geht auch im kleinen Rahmen, zum Beispiel so: Fordere deine Freunde heraus, mit dem, was sie im Schrank haben, einen bestimmten Look zu zaubern. Egal ob E-Girls, Serien, Cosplays oder der Look eines bestimmten Promis: Das authentischste Foto gewinnt – und Insta-Content wird dabei auch gleich kreiert.

Dörfer erkunden: Du wohnst in einer größeren Stadt und wagst dich selten über die Ortsgrenze hinaus? Dann ist es an der Zeit, die nächste Bahn oder den nächsten Bus nach draußen zu nehmen und dich dort umzuschauen. Vielleicht kommt sogar Urlaubsfeeling auf.

Erste-Hilfe-Kenntnisse auffrischen: Was tun, wenn jemand plötzlich deine Hilfe braucht – etwa bei einem Unfall? Ein Erste-Hilfe-Kurs kostet zwischen 15 und 35 Euro. Wem das zu teuer ist, der kann sich auf Youtube umschauen. Dort geben unter anderem das DRK und Krankenkassen lebensrettende Tipps.

Flohmärkte besuchen: Um am eigenen Stand deine Schrankleichen zu verkaufen, musst du – je nach Markt und Tischgröße – zwischen 10 und 30 Euro investieren. Mit etwas Verkaufsgeschick bekommst du das aber schnell wieder rein und machst vielleicht auch noch Gewinn.

Grünen Daumen einsetzen: Zimmerpflanzen können viel für den Wohlfühlfaktor im eigenen Heim tun. Teuer muss es dabei auch nicht sein: Tauschbörsen für Pflanzenableger findest du online, etwa unter tauschgarten.de – oder auch in den sozialen Netzwerken.

Habermas lesen: Leichte Sommerlektüre? Ja, die ist ganz nett. Doch philosophische Standardwerke können zum Nachdenken anregen und inspirieren. Viele von ihnen findest du in Bibliotheken.

Insektenhaus bauen: Herrje, schon wieder so ein Bastel-Tipp. Wer eher ungeschickt ist oder beim Anblick einer Motte schreiend wegrennt, sollte diesen Buchstaben überspringen. Wer jetzt noch dabei ist: Zahlreiche Insektenarten sind bedroht, mit Insektenhotels tust du den kleinen Krabbeltieren etwas Gutes. Anleitungen gibt es im Netz, zum Beispiel unter insekten-hotels.de und nabu.de.

Japanische Serien sehen: Schon alles Spannende auf Netflix geschaut? Wetten, nicht? Immer mehr Animes werden auf dem Streamingportal veröffentlicht. Empfehlungen für Anime-Neulinge aus der MADS-Redaktion: „Attack on Titan“, „Tokyo Ghoul“ und „Fullmetal Alchemist“.

Kinofilme anschauen: Die meisten Kinos haben nach der Corona-Pause wieder geöffnet – natürlich mit neuen Regeln zu Abstand und Hygiene. Gerade kannst du meist nicht nur aktuelle Filme schauen, sondern auch beliebte Klassiker nachholen. Und bei großer Hitze ist ein Eis im klimatisierten Kinosaal die beste Abkühlung.

Liebe zur Musik ausleben: Kaum Festivals, keine Diskotheken – 2020 ist kein Musikjahr. Ein bisschen tanzen und Party machen kannst du aber doch – viele Clubs streamen noch immer Live-Musik am Wochenende. Schau einfach mal auf der Homepage deines Lieblingsclubs nach.

Marmelade einkochen: Die fruchtigen Zutaten wie Brombeeren, Mirabellen und Holunder findest du im Garten, auf Obstwiesen (siehe O) oder im Supermarkt (siehe R). Rezepte gibt es auf allen gängigen Rezeptseiten im Internet – das Blog einkochfee.de befasst sich zudem nur mit diesem Thema.

Nichts tun: Es klingt so einfach – mal die Füße hochlegen und nichts tun. Doch das kann eine ziemliche Herausforderung sein, gerade wenn das Smartphone im Sekundentakt vibriert. Versuch es also mal einen Tag ohne den kleinen Aufmerksamkeitsverzehrer.

Obst pflücken: Obstbäume oder Beerensträucher gibt es oft in der umliegenden Region. Einfach online suchen (zum Beispiel bei mundraub.org), wo die Pflanzen zu finden sind. Aber: Stelle sicher, dass du keine Eigentumsrechte verletzt und die Besitzer der Bäume um Erlaubnis fragst.

Papierkram erledigen: Zugegeben, das ist einer dieser Tipps, die nur die besonders Motivierten umsetzen werden. Doch gerade in den Ferien bleibt die Zeit, um den Blätterstapel auf dem Schreibtisch abzuarbeiten. Nervt zwar, aber das Gefühl nach getaner Arbeit belohnt dafür.

Quidditch ausprobieren: Finde heraus, welche Vereine es in der Nähe deines Wohnortes gibt. Im Hochschulsport wird oft Quidditch angeboten – ideal für die Potterheads unter euch.

Reste-Picknick zubereiten: Apps wie „Too good to go“ helfen dabei, Lebensmittel vor der Tonne zu bewahren. Discounter, Bäckereien und Restaurants bieten Reste an – zu deutlich günstigeren Preisen. Ideal für ein Picknick.

Stadtteile erkunden: Schon seit Jahren leben wir in derselben Stadt, und trotzdem treiben wir uns immer in unseren Lieblingsecken rum. Pack die Kamera ein und erkunde den Stadtteil, um den du sonst einen Bogen machst. Dort entdeckst du neue Fotospots.

Tauschen: Es muss nicht immer alles neu sein. Nachhaltig neue und gleichzeitig alte Mode kannst du dir bei Freunden ergattern. Jeder füllt einen Beutel mit Kleidung, die er nicht mehr trägt, und dann wird fleißig getauscht.

Unterm Sternenhimmel schlafen: Gerade zwischen Juli und August lassen sich in diesem Jahr besonders gut die Perseiden beobachten.

Vögel beobachten: Mit der kostenlosen App „BirdNET“ kannst du herausfinden, welcher Piepmatz jeden Morgen vor deinem Fenster krakeelt. Einfach den Vogelgesang aufnehmen und die App verrät, um welche Vogelart es sich handelt.

Werwolf spielen: So manches Kartenspiel verstaubt in deinen Schubladen. Dabei sind Werwolf, Phase 10 oder das gute alte Mau-Mau ideale Langeweilevertreiber, gerade bei miesem Wetter. Wer sich nicht persönlich treffen will, kann Werwolf auch unter play.werwolfonline.eu oder werwolf-online.com spielen.

X-mal im Gebüsch nach dem Ball suchen: Für Tischtennis, Basketball oder Fußball gibt es zahlreiche Möglichkeiten im öffentlichen Raum.

Yoga üben: Es muss nicht der Kurs im teuren Fitnessstudio sein. Anleitungen findest du auch bei Youtube, etwa auf dem Kanal der Yoga-Lehrerin Mady Morrison.

Zelten: Es gibt sicher auch in deiner Nähe einen Campingplatz, die Preise pro Nacht liegen meist unter 20 Euro. Kein Zelt? Guck mal unter U.

Nina Hoffmann und Greta Friedrich


Über den Autor/die Autorin:

MADS-Team

Unter diesem Namen sammeln wir Beiträge von Gastautoren, Autorenkollektiven oder freien Mitarbeiter bei MADS. Die Namen des jeweiligen Autors oder der jeweiligen Autorin stehen dann immer unter dem einzelnen Beitrag.

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