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„Jung & Naiv“ auf Youtube: Hartnäckige Fragen und Gespräche mit Gehalt

„Jung & Naiv“ auf Youtube: Hartnäckige Fragen und Gespräche mit Gehalt
Foto: Annette Riedl/dpa

Dass Politik verständlich und sogar spannend sein kann, zeigt der Youtube-Kanal des Journalisten und Podcasters Tilo Jung. Bei „Jung & Naiv“ befragt er Experten und Expertinnen – und auch Politikerinnen und Politiker müssen Rede und Antwort stehen.


Der Name ist Programm beim Youtube-Kanal „Jung & Naiv“. Denn gerade zu Beginn seiner Interviews versucht Journalist Tilo Jung, seine Gäste durch eine bewusst naive Fragestellung aus der Reserve zu locken. Häufig beginnt er die Gespräche mit Fragen wie „Wer bist du?“ und „Was machst du?“, was das oftmals sehr prominente Gegenüber herausfordern soll. 

„Jung & Naiv“: Lange Gespräche und fordernde Fragen

Das Besondere: Durch die außerordentliche Länge der Interviews, die meist zwischen zwei und drei Stunden dauern, können Themen tiefergehend und ausführlich behandelt werden. Dabei sind Jungs hartnäckiger Fragestil und seine saloppe Art charakteristisch – jeder Interviewgast wird geduzt und muss sich teilweise bohrenden Fragen und Unterbrechungen stellen, gerade wenn er oder sie zuvor ausweichend geantwortet hat. So hat der Journalist beispielweise Erika Steinbach, die 2022 in die AfD eingetreten ist, mehrmals aufgefordert, sich zu Björn Höcke zu positionieren: „Du willst Teil einer Partei sein, wo Björn Höcke Mitglied ist. Darum will ich wissen, wieso du in eine Partei gehst, in der Björn Höcke ist.“ 

Der journalistische Youtube-Kanal bietet seinem Publikum die Möglichkeit, sich ein Bild zu Politikerinnen und Politikern zu machen und Hintergründe zu einem spezifischen Thema zu erhalten. Außerdem gibt es neben der Interviewreihe noch andere Formate bei „Jung & Naiv“ wie etwa Übertragungen der Bundespressekonferenz.

Von Sonja Scheller


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