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Eisbaden mit Aliens: „Subnautica: Below Zero“ im Spieletest

Eisbaden mit Aliens: „Subnautica: Below Zero“ im Spieletest
Foto:  Unknown Worlds

Das außerirdische Tauchspiel „Subnautica“ ist ein Indie-Hit. Jetzt wird es in einer neuen Klimazone fortgesetzt.


Eines der besten Spiele der letzten Jahre ist eher unbekannt: „Subnautica“ ist ein packendes Survival-Abenteuer. Aus der Ego-Perspektive erleben Spieler eine Science-Fiction-Geschichte unter Wasser. Sie stürzen über einem fremden Planeten ab, bruchlanden im Ozean und müssen in dieser fremden Welt überleben.

Der Titel erschien im „Early Access“ – das ist die neue Mode, Spiel-Entwürfe zu veröffentlichen und über Monate hinweg im Dialog mit dem Publikum fertig zu stellen. Allen finanziellen und kreativen Risiken zum Trotz war „Subnautica“ ein Triumph. Aus der starken Prämisse entwickelte sich ein Spiel mit Tiefgang; eines, dass sich millionenfach verkaufte.

In „Subnautica“ können Spieler die Unterwasserwelten eines fremden Planeten entdecken

 

In „Subnautica“ können Spieler die Unterwasserwelten eines fremden Planeten entdecken. Quelle: Unknown Worlds

In „Subnautica“ wird kaum gekämpft, vor allem geforscht. Spieler scannen Flora und Fauna nicht nur, sie müssen sich das Rohmaterial für Schwimmflossen, Batterien, U-Boote und Wohnmodule nach und nach erarbeiten und aufbauen. Erst dann können sie den Geheimnissen des Planeten auf den Grund gehen.

„Subnautica“ ist seit rund einem Jahr fertig und ein Geheimtipp für alle Menschen, die von fremden Welten träumen – und die starke Nerven haben. Denn das Vordringen in den immer schwärzeren Abgrund, die Begegnung mit gigantischen Seeungeheuern kann Urängste wecken.

Stürzte die Rettungskapsel im ersten „Subnautica“ noch in einer gemäßigten Klimazone ab, starten Spieler in „Below Zero“ in den eisige

 

Stürzte die Rettungskapsel im ersten „Subnautica“ noch in einer gemäßigten Klimazone ab, starten Spieler in „Below Zero“ in den eisigen Polarregionen. Quelle: Unknown Worlds

Abgeschlossen ist die Reise aber noch nicht. Die Entwickler bauen mit der Erfahrung ihres Hits einen Neuen: „Subnautica: Below Zero“ heißt die eigenständige Fortsetzung. Sie erzählt eine neue Geschichte auf dem alten Planeten. Stürzte die Rettungskapsel im ersten „Subnautica“ noch in einer gemäßigten Klimazone ab, starten Spieler in „Below Zero“ in den eisigen Polarregionen.

Auch dieses Abenteuer erscheint, bevor es fertig ist. Zu Spielen gibt es aktuell nur die ersten Stunden. Laufend werden neue Inhalte zugefügt, aber das Fundament trägt: „Below Zero“ hat vom Start weg eine bessere Geschichte, erfindet neben einer lebendigen Tierwelt auch eine interessante Titelheldin.

Gespielt wird „Below Zero“ ähnlich wie das erste Subnautica: Von einer kleinen, mickrigen Basis aus tauchen Spieler wieder und wieder in den Ozean, um Nahrung zu finden und den heimischen 3D-Drucker mit Rohstoffen für Werkzeug und Ausrüstung zu füttern.

Anfangs können Spieler nicht einmal eine Minute unter Wasser bleiben. Schnell entwickeln sie aber Sauerstoffflaschen, Scanner, Orientierungshilfen, und erobern sich ein Fleckchen ihrer Alienwelt. Besonders die Forschungsarbeit macht Freude – inklusive dem Nervenkitzel, fremdartigen Meerestieren hinterherzutauchen.

Fans des ersten Spiels können jetzt schon den Tauchgang in der halbfertigen Fortsetzung wagen. Aber wer die Serie nicht kennt, der sollte unbedingt zuerst das Seepferdchen im ersten Abenteuer ablegen.

Entdecken statt ballern

 

Entdecken statt ballern: In „Subnautica“ wird kaum gekämpft, vor allem geforscht. Quelle: Unknown Worlds

„Subnautica“ ist auf PC, PS4 und Xbox One für 20 bis 30 Euro erhältlich. „Subnautica: Below Zero“ ist bisher nur auf dem PC erhältlich und kostet zum Artikelzeitpunkt rund 17 Euro.

Infos und Wertung

Voraussichtliche Wertung: 4,5 von 5 Punkten

Genre: Survival und Exploration

Erscheinungsdatum: 30. Januar 2019

Plattform: PC

Preis: 17 Euro

Jugendfreigabe: noch keine

Entwickler und Publisher: Unknown Worlds

Website:
https://unknownworlds.com/subnautica/

Das sollten Eltern über „Subnautica: Below Zero“ wissen

Das erste „Subnautica“ ist von der USK ab 6 Jahren freigegeben, und auch das neue Spiel schlägt einen ähnlichen Ton an. Das Erkunden, Entdecken und Staunen steht hier im Vordergrund. Gewalttätig werden die Spieler eigentlich nie, höchstens, um sich gegen andere Fleischfresser zu wehren. Aber das Spiel ist sicher nicht für Kinder jeden Alters geeignet. Das Tauchen kann richtig unheimlich werden, und in den Tiefen lauern durchaus ein paar furchteinflößende, gigantische Ungeheuer. Davor graust es nicht nur Kinder, sondern auch einige Erwachsene.

Von Jan Bojaryn


Über den Autor/die Autorin:

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