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Universal vs. Tiktok: So kreativ reagieren User auf die fehlenden Sounds

Universal vs. Tiktok: So kreativ reagieren User auf die fehlenden Sounds
Foto: Monika Skolimowska/dpa

Wegen eines Vertragsstreits zwischen Universal und Tiktok sind Songs des Musiklabels aktuell nicht mehr auf der Social-Media-Plattform verfügbar. Auf diesen Umstand reagieren nun betroffene Artists und User – einige von ihnen sogar überraschend kreativ.


Wer momentan eine Weile durch Tiktoks „Für dich“-Seite scrollt, stößt früher oder später auf stummgeschaltete Videos. Ob diese ursprünglich von weniger bekannten Userinnen und Usern oder von Weltstars höchstpersönlich hochgeladen wurden, spielt dabei keine Rolle. Der Grund: Die Videos enthalten Ausschnitte von Songs, die über die Universal Music Group veröffentlicht wurden.

Wie Artists und User das Problem umgehen

Da das Musiklabel sich im Vertragsstreit mit Tiktok befindet, wurden vor wenigen Tagen kurzerhand alle Sounds der Künstlerinnen und Künstler mit Universal-Vertrag entfernt. Das stellt vor allem Newcomer-Artists vor eine große Hürde – schließlich diente die Social-Media-Plattform international bereits als Startrampe für viele musikalische Karrieren. Während für viele Künstlerinnen und Künstler vorerst alles beim alten bleibt, fällt die Tiktok-Promo für Universal-Artists nun also erst mal weg – denn wie soll Hype um einen Song generiert werden, der nicht abgespielt werden darf?

Betroffene Artists müssen aktuell also kreativ nach Lösungen für das Problem suchen. Die neue Single darf nicht im Video auftauchen – dann muss sie eben a cappella oder als bislang nicht veröffentlichte „sped up“-Version promotet werden. Andere Userinnen und Usern sowie Artists gehen mit der Situation humorvoll um: Wer keine Promo für die eigene Musik machen muss, kann sich wie Ski Aggu in der Natur ausruhen, und wer seine Videos wegen der fehlenden Sounds nicht posten kann, muss eben auf andere Sounds ausweichen.

Tiktok vs. Universal: Das steckt hinter dem Streit

Hintergrund der aktuellen Situation ist ein Vetragsstreit zwischen der Universal Music Group und der Social-Media-Plattform. Am 31. Januar lief die Lizenzvereinbarung zwischen den beiden Parteien aus – und Universal verlängerte nicht. In einem offenen Brief nannte das Musiklabel die Gründe für diese Entscheidung. Im Brief heißt es: „In our contract renewal discussions, we have been pressing them on three critical issues – appropriate compensation for our artists and songwriters, protecting human artists from the harmful effects of AI, and online safety for TikTok’s users.“ Zwischen Musiklabel und Social-Media-Plattform kam es bislang zu keiner Einigung, sodass die betroffenen Sounds nach wie vor nicht verfügbar sind.


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