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„No Way Home“: Wieso Marvel auf Spider-Man angewiesen ist

„No Way Home“: Wieso Marvel auf Spider-Man angewiesen ist
Foto:  Sony Pictures via AP

Mit „Spider-Man: No Way Home“ öffnet Marvel das von Fans heiß ersehnte Portal zum Multiversum. Ohne die beliebte Spinne könnte der Übergang in die Post-Avengers-Phase auch kaum gelingen, meint MADS-Autor Jeffrey.


Tom Holland könnte als Peter-Parker-Darsteller das schaffen, was seinen Vorgängern Tobey Maguire und Andrew Garfield verwehrt blieb: Er soll eine weitere „Spider Man“-Trilogie drehen. Zwar sagte der Schauspieler selbst kürzlich, er wolle eine Pause einlegen und wünsche sich eine diversere Spider-Man-Rolle. Sony-Produzentin Amy Pascal kündigte dagegen Ende November drei neue Filme mit Holland in der Hauptrolle an. Für alle Fans dürfte das eine gute Nachricht sein, schließlich lässt „Spider-Man: No Way Home“ (16. Dezember 2021) auf mehr hoffen.

„Spider-Man: No Way Home“ öffnet Multiversum

Der dritte Teil mit Tom Holland knüpft unmittelbar an den Vorgänger „Far From Home“ an. Die freundliche Spinne aus der Nachbarschaft muss sich der Tatsache stellen, dass seine Identität enthüllt wurde. Gemeinsam mit Doctor Strange (Benedict Cumberbatch) versucht er, dies mit einem Zauber zu beheben, wodurch sich jedoch ein Portal zum Multiversum öffnet. Die Folge: Bösewichte aus den vorherigen Filmen mit Maguire und Garfield tauchen nun in der Welt von Tom Hollands Spider-Man auf, darunter Dr. Octopus (Alfred Molina), Electro (Jamie Foxx) und der Grüne Kobold (Willem Dafoe).

„Spider-Man: No Way Home“ lässt natürlich den Marvel-typischen Humor nicht vermissen, der bei Spider-Man wie immer noch eine Spur kindischer ausfällt. Dennoch wirkt Peter Parker im dritten Teil deutlich erwachsener und reifer im Vergleich zu den beiden vorherigen Filmen. Schluss mit Abschlussball und Klassenfahrt – jetzt geht es um das Schicksal seines Universums. Zum ersten Mal muss sich der junge Superheld ernsthaft mit moralischen Werten auseinandersetzen. Seine persönliche Entwicklung ist dabei noch nicht am Ende und wird in einer kommenden Trilogie hoffentlich interessant fortgeführt werden.

Altbekannte Helden gibt es kaum noch

Zwar besteht die Gefahr, mit drei weiteren Filmen den Charakter Spider-Man zu sehr auszuschlachten. Allerdings befindet sich das Marvel Cinematic Universe (MCU) in einer Phase, in der es diese Figur dringend benötigt. Denn nachdem altbekannte Heldinnen und Helden wie Iron Man, Captain America und Black Widow das MCU verlassen haben, stellten in diesem Jahr Filme wie „Eternals“ und „Shang-Chi“ neue Charaktere vor – konnten bislang allerdings nicht denselben Hype auslösen wie einst die „Avengers“-Filme.

Bei diesem Umbauprozess muss Marvel nun also auf die Unterstützung von bekannten Figuren setzen. Dass zudem ausgerechnet ein „Spider-Man“-Film das Hauptthema der nächsten Ära – das Multiversum – auf der Kinoleinwand vorstellt, zeugt von der Bedeutung Spider-Mans. Fans dürfen sich also freuen, die Spinne noch öfter durch die Wolkenkratzerschluchten schwingen zu sehen.


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Über den Autor/die Autorin:

Jeffrey Ji-Peng Li

Jeffrey (20) studiert Medizin, obwohl er noch nie Grey‘s Anatomy geschaut hat. Trotzdem schreibt er gerne über Filme und Serien, aber auch über den Uni-Alltag und was ihn sonst beschäftigt.

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