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Tödliche Reality-Show: „Spiel der Lügner“ von Clare Mackintosh

Tödliche Reality-Show: „Spiel der Lügner“ von Clare Mackintosh
Foto: Instagram/Clare Mackintosh (@claremackwrites)

Eine Reality-Show und ein Mord: Was man bereits aus zahlreichen Psychothrillern kennt, setzt Clare Mackintosh in „Spiel der Lügner“ besonders gekonnt um. Interessante Charaktere und eine zügige Handlung machen den Krimi zu einem Pageturner, findet MADS-Autorin Tara.


„Spiel der Lügner“ ist der zweite Band der Krimi-Reihe „Ein Fall für Ffion Morgan“. Der Psycho-Krimi ist allerdings auch losgelöst vom ersten Teil verständlich und regt dazu an, noch weitere Werke von Clare Mackintosh zu lesen. Die fesselnde Handlung und die Protagonistin, Kriminalkommissarin Ffion Morgan, leiten die Lesenden zügig durch den Krimi – auch durch die kleinen Macken und die trockene sowie sympathische Art der Protagonistin.

„Spiel der Lügner“: Worum geht es?

In Großbritannien sorgt die neue TV-Sensation „Exposure“ für Aufsehen: Sieben völlig Fremde stellen sich in den walisischen Bergen einem Wettbewerb. Erst als es losgeht, erfahren die Kandidatinnen und Kandidaten, dass sie alle miteinander verbunden sind, denn jeder hütet ein lebensveränderndes Geheimnis. Während der Live-Reality-Show sollen die Teilnehmenden die Geheimnisse ihrer Kontrahenten aufdecken. Detective Ffion Morgan verfolgt die Show aufmerksam, denn sie wird nicht nur in der Nähe ihres Heimatortes gedreht, auch ihre Postbotin ist unter den Kandidatinnen. Als in der ersten Nacht spurlos ein Teilnehmer verschwindet und eine Leiche auftaucht, ist Ffion Morgan Teil des Geschehens und inmitten einer komplizierten Morduntersuchung.

Foto: Droemer Knaur Verlag

Ein Psyothriller mit spannenden Plotwists

„Spiel der Lügner“ zeigt vor allem die Schattenwelt von Reality-Fernsehen auf – also keine Neuerfindung in der Literaturwelt. Auch die die Geheimnisse der Teilnehmenden waren teils vorhersehbar. Dennoch bietet die Handlung ausreichend überraschende Plottwists und eine finale Auflösung, die den Lesenden erstaunt zurücklässt. Der Psycho-Krimi lässt einen zudem nachdenken, denn die Kritik an Reality-Formaten richtet sich an diejenigen, die diese Produktionen überhaupt erst ermöglichen: die Zuschauenden. Und mit diesen kann sich vermutlich jeder identifizieren.

Von Tara Yakar


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