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Tag der Ernährung: Wie Essen gesund, nachhaltig und günstig sein kann

Tag der Ernährung: Wie Essen gesund, nachhaltig und günstig sein kann
Foto: Brooke Lark/Unsplash

Lieferdienste boomen, Shakes sollen ganze Mahlzeiten ersetzen: Gerade für junge Erwachsene wird es immer schwieriger einzuschätzen, was wirklich gesund ist. Zum Tag der gesunden Ernährung gibt MADS Tipps.


Kochen dauert lange, Lebensmittel werden immer teurer – und das Fast Food ist nur ein paar Klicks in einer beliebigen Liefer-App entfernt. Das hat Folgen, vor allem für junge Menschen. Nur jeder dritte junge Erwachsene zwischen 18 und 24 Jahren weiß, wie gesunde Ernährung funktioniert. Zu diesem alarmierenden Ergebnis kommt eine repräsentative Studie des AOK-Bundesverbandes aus dem Jahr 2020. Dabei können schon ein paar Tricks helfen, die Ernährung gesünder und nachhaltiger zu gestalten – und auch günstiger.

Gemeinsam Kochen und Vorkochen

Gemeinsam Kochen kann nicht nur richtig Spaß bringen, sondern auch den Geldbeutel schonen. Denn bei größeren Portionen gibt es oft Rabatte. Zeit lässt sich auch sparen, indem die Arbeit beim Kochen aufgeteilt wird. Ähnlich läuft es beim Vorkochen. Gerichte, die sich mehrere Tage im Kühlschrank halten, können auch in größeren Mengen zubereitet werden. Somit spart man Zeit, und heruntergerechnet sind die einzelnen Portionen auch günstiger.

Foto: Edgar Castrejon/Unsplash

Tiefkühl-Gemüse und Obst

Manchmal kann schon der Weg zum nächsten Supermarkt die Ausrede dafür sein, sich doch lieber etwas Ungesundes zu bestellen. Denn wer gesund kochen möchte, sollte auch immer Gemüse in seinen Gerichten verarbeiten. Frisches Gemüse und Obst sind zwar am besten – werden aber leider oft in kurzer Zeit schlecht, gerade wenn man alleine lebt und große Portionen kauft. In dem Fall kann die Tiefkühlvariante helfen. Wer ohnehin immer Lebensmittel im Eisfach hat, kommt seltener in die Versuchung, Essen zu bestellen. Aber Achtung: Damit es möglichst gesund bleibt, sollte man natürlich nicht gerade den Rahmspinat nehmen.

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Supermarkt-Boxen gegen Verschwendung

Wer nicht nur für sich, sondern auch für seine Umwelt etwas Gutes tun will, für den gibt es diverse Supermarktangebote. Edeka hat es mit dem Fair-Verteiler vorgemacht, und viele andere Supermarktketten zogen hinterher. Die Idee ist simpel: Lebensmittel, die kurz vor ihrem Ablaufdatum stehen, werden entweder kostenlos oder für einen günstigeren Preis separat verkauft. Ein einfacher, aber effektiver Schritt gegen Lebensmittelverschwendung. Generell werden Produkte kurz vor ihrem Ablaufdatum oft stark reduziert angeboten, sodass man auch darauf einen Blick werfen sollte, um zu sparen.

„Too Good To Go“ rettet Lebensmittel

Egal ob Sushi, Backwaren oder andere Lebensmittel: Bei „Too Good To Go“ gibt es eine große Auswahl. In dieser nachhaltigen App können Läden und Restaurants übriggebliebene Lebensmittel für einen kleinen Preis verkaufen. Mit ein paar Klicks reserviert man sich für den Ladenschluss die Produkte, die eigentlich in der Tonne landen würden. Die Preise variieren je nach Geschäft, doch nicht selten gibt es zum Beispiel für 4 Euro zwei große Portionen Sushi. Schöner Nebeneffekt: Man weiß nie ganz genau, was man bekommt, und probiert so auch mal neue Gerichte.

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„Etepetete“: Unperfektes Gemüse

Auch die Lebensmittelbranche ist nicht von Schönheitsidealen befreit. So kommt es oft vor, dass Gemüse aussortiert wird, weil es nicht der Norm entspricht. „Etepetete“ steuert gegen und liefert Kundinnen und Kunden in selbst gewählten Intervallen frisches, „unperfektes“ Obst und Gemüse nach Hause. Dadurch, dass auch bei dieser Option das Gemüse direkt zur Verfügung gestellt wird, bietet sich das frische Kochen nahezu an.

Foto: Engin Akyurt/Unsplash

Gesunde Ernährung sollte keine Folter sein

Damit es mit der gesunden Ernährung auch dauerhaft klappt, sollte diese nicht nur Verzicht und Folter bedeuten. Schokolade und Co. dürfen natürlich immer noch Teil der Ernährung bleiben – nur eben in Maßen. Sich hin und wieder etwas zu gönnen gehört eben auch zu einer gesunden Beziehung zum Essen.

Von Tara Yakar


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Über den Autor/die Autorin:

MADS-Team

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