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Von A bis Z: Diese Tipps helfen dir, nachhaltiger zu leben

Von A bis Z: Diese Tipps helfen dir, nachhaltiger zu leben
Foto: Unsplash.com

Von H wie Holzzahnbürste über N wie Natron bis P wie Periodenunterwäsche: MADS gibt 26 Tipps für einen klimafreundlichen Lebensstil.


A wie ausleihen statt immer selbst kaufen: Das ist nicht nur bei Büchern möglich. Baumärkte vermieten etwa Werkzeug und Maschinen. Die könnt ihr dann direkt mit einem Lastenrad transportieren, das es in größeren Städten oft auch zum Leihen gibt.

B wie Beutel oder Rucksack beim Einkaufen nicht vergessen: ein simpler, aber effektiver Trick, um Plastik zu sparen. Und wenn man doch mal eine Tüte an der Kasse braucht, sollte man sie danach wenigstens nicht wegschmeißen, sondern wiederverwenden.

C wie Clean-up: Wer der Umwelt etwas Gutes tun will, kann nicht nur den eigenen Müll reduzieren, sondern auch fremden Abfall beseitigen. Verschiedene Initiativen bieten Müllsammelaktionen an.

D wie DIY: Ob Spülmittel, Zahnpasta oder Hafermilch – oft ist es umweltfreundlicher und günstiger, Dinge selbst herzustellen. Anregungen gibt es auf etlichen Nachhaltigkeits-Blogs, etwa livelifegreen.de oder uponmylife.de.

E wie Einweggegenstände aus dem Gebrauch streichen: Das gilt nicht nur für Plastikgabeln und Strohhalme. Ihr könnt auch Papierkaffeefilter durch wiederverwendbare aus Edelstahl ersetzen und Wattepads aus Stoff nutzen, die ihr in der Waschmaschine waschen könnt.

F wie feste Seifen: Eine Auswahl an festen Shampoos, Seifen und Conditioner gibt es mittlerweile in jeder Drogerie. Das spart viel Verpackungsmüll, denn ein Stück ersetzt bis zu drei Flaschen Shampoo.

G wie Graspapier und recyceltes Papier: Wer bei Büchern, Kalendern und Notizblöcken nicht komplett auf digitale Varianten umstellen will, kann auf klimafreundliche Alternativen zu normalem Papier und vegane Bindungen setzen.

H wie Holzzahnbürste und Co.: Ein wichtiger Aspekt für einen nachhaltigen Lebensstil ist der Verzicht auf Plastik. In größeren Städten gibt es oft sogenannte Loseläden, in denen ihr Lebensmittel und Gegenstände unverpackt oder in mitgebrachten Behältern kaufen könnt. Das ist allerdings nicht ganz günstig. Plastikfreie Hygieneprodukte wie Zahnbürsten gibt es mittlerweile aber auch in Drogerien.

I wie insektenfreundliche Blumen pflanzen: Egal ob ihr eine große Fläche im Garten oder nur einen kleinen Blumenkasten auf dem Balkon zur Verfügung habt – mit einem wilden Blühstreifen könnt ihr ein Paradies für Bienen schaffen. Tipps dazu hat etwa der Nabu.

J wie jede Kaufentscheidung hinterfragen: Braucht ihr das neue Handy wirklich? Und tut es nicht die Jacke aus der vergangenen Saison auch diesen Winter noch mal? Solche Fragen sind mühsam, doch wer reflektiert konsumiert, kann minimalistischer und damit umweltfreundlicher leben.

K wie kein Nutella mehr essen: Genauer gesagt hilft es der Umwelt, auf alle Lebensmittel mit Palmöl zu verzichten. Denn dafür wird der Regenwald im großen Stil abgeholzt. Doch keine Sorge: Es gibt auch Schokocreme ohne Palmöl.

L wie lokal einkaufen: Spätestens seit der Corona-Krise gilt das Motto „Support your Local“. Also unterstützt lieber den Buchhändler um die Ecke, als online beim Großkonzern zu bestellen, der die Ware um die halbe Welt schickt.

M wie Mikroplastik meiden: Mit Apps wie Codecheck könnt ihr zum Beispiel euer Duschgel scannen und direkt erfahren, ob bedenkliche Stoffe wie Mikroplastik enthalten sind, die unsere Meere zerstören.

N wie Natron: Das Pulver kann nicht nur als Backpulverersatz dienen, sondern ist auch eine wahre Allzweckwaffe im Haushalt. Ob als Rohrreiniger, Waschmittel oder Schimmelbekämpfer – Natron kann etliche Haushaltsmittel aus der Drogerie ersetzen.

O wie online auf Nachhaltigkeit achten: Internetriesen wie Google haben einen enormen CO2 -Abdruck. Denn dahinter stecken etliche Serverfirmen, jede Suchanfrage benötigt Energie. Eine Alternative ist Ecosia: Die Suchmaschine nutzt Werbeeinnahmen, um Baumpflanzprojekte zu unterstützen.

P wie Periodenunterwäsche: Jeden Monat verbrauchen Menstruierende einige Tampons oder Binden. Mit der Zeit kommt viel Plastikmüll zusammen. Alternativen sind waschbare Periodenunterwäsche, Binden aus Stoff und Menstruationstassen – und ganz sicher nachhaltiger und günstiger als pinke Einmalhandschuhe.

Q wie Qualität beim Streaming drosseln: Ähnlich wie Google ist auch Video- und Musikstreaming umweltschädlich. Ihr müsst nicht direkt das Netflix- und Disney-Plus-Abo kündigen, aber ihr könnt die Einstellungen überprüfen und dort Energie sparen. Vielleicht muss es ja nicht immer Ultra-HD sein.

R wie Rauchen aufgeben: Zigarettenstummel enthalten jede Menge Nikotin und andere Giftstoffe. Es dauert bis zu 15 Jahre, bis sich Zigarettenfilter zersetzen – in dieser Zeit werden sie oft ins Meer gespült, belasten das Wasser und vergiften Tiere.

S wie Secondhandkleidung: Es muss nicht immer neu sein, Vintage-Kleidung ist schon lange im Trend. Private Klamottentauschpartys mit Freundinnen und Freunden können außerdem auch echt ein großer Spaß sein. Und auch bei Shops wie Mit Ecken und Kanten, Refurbed und As Good As New gibt es hochwertige B-Ware und gebrauchte Produkte – dann natürlich günstiger.

T wie Too Good to Go: Wer Lebensmittel vor der Tonne retten möchte, kann zum Beispiel über die App Too Good to Go Bäckereien und Restaurants finden, die überschüssiges Essen vergünstigt verkaufen.

U wie Upcycling: Möbel aus alten Eichenbohlen, Einkaufbeutel aus ausgedienten T-Shirts oder der Klassiker, das Bettgestell aus Europaletten – mit ein bisschen Kreativität lässt sich vieles wiederverwenden.

V wie vegane Ernährung: Mit einer pflanzlichen Ernährung lässt sich der Ökofußabdruck schnell verbessern. Doch aufpassen: Vegan ist nicht automatisch besser. Agavendicksaft aus mexikanischen Monokulturen etwa ist umweltschädlicher als Biohonig aus dem Nachbardorf. Für Obst und Gemüse gilt: am besten saisonal und regional auf dem Wochenmarkt einkaufen.

W wie Wasser sparen: Beim Händewaschen und Duschen muss das Wasser nicht permanent laufen, und Wasch- und Spülmaschinen sollten erst angestellt werden, wenn sie voll sind. Auch Strom lässt sich leicht sparen. Dafür könnt ihr aufs Backofenvorheizen verzichten, heißes Essen abkühlen lassen, bevor es in den Kühlschrank kommt, und beim Kochen den Deckel auf den Topf setzen, damit es schneller geht.

X wie x-mal mehr kochen: Wer häufiger selbst kocht, weiß auch, welche Inhaltsstoffe im Essen stecken. Zudem könnt ihr Energie sparen, wenn ihr größere Portionen kocht und für die nächsten Tage vorbereitet.

Y wie Youtube-, Insta-gram- und Tiktok-Accounts und Blogs folgen: Hier findest du viele Tipps zum Thema Nachhaltigkeit – informative Kanäle sind etwa denen von Marie Nasemann, Milena Glimbovski und Serin Khatib.

Z wie Zug, Bus oder Fahrrad fahren: Wer auf Auto und Flugzeug verzichtet, kann viel CO2 einsparen. Bei Strecken, die ohne Auto nicht machbar sind, bietet sich vielleicht eine Mitfahrgelegenheit an.


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Über den Autor/die Autorin:

Johanna Stein

Johanna (25) leitet das MADS-Projekt.

1 Kommentar

  1. Avatar

    Hi, ich habe tatsächlich bereits Erfahrungen mit Periodenunterwäsche der Marke Taynie gemacht und muss sagen, dass ich sehr begeistert bin. Anfangs war ich skeptisch, da ich mir nicht vorstellen konnte dass diese wirklich funktionieren und halten was sie versprechen, doch wurde eines besseren belehrt. Ich habe sie während ich im Homeoffice war getestet da ich mich sonst nicht getraut habe und sie haben den ganzen Tag gehalten. Nur vorm schlafen gehen habe ich sie dann nochmal gewechselt. Einer der wichtigsten Punkte auf den ich beim Kauf geachtet habe war dass sie wirklich komplett frei von Bioziden und vegan sind. Das ist leider nicht bei allen Anbietern der Fall.

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