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„Superache“: Conan Gray erzählt Geschichten von Herzen

„Superache“: Conan Gray erzählt Geschichten von Herzen
Foto: Universal Music

Youtuber Conan Gray hat kürzlich sein zweites Studioalbum veröffentlicht. Damit gelingt im endgültig der Durchbruch – „Superache“ debütierte in mehreren Ländern in den Top 10.


Mit seinem neuen Studioalbum „Superache“ („Superschmerzen“) gibt Conan Gray einen tiefen Einblick in seine Gefühlswelt. Er besingt auf zwölf Songs die traurigen Facetten des Liebens – nur die Freundschaft kommt in einem Song gut weg. Obwohl das Popalbum zumeist klassischen Liebeskummer beschreibt, geht es am Rande auch um Themen, die noch persönlicher und intimer wirken. So singt Gray über fehlende Selbstliebe, das Verstellen für andere und auch schwierige familiäre Verhältnisse. 

Conan Gray: Viele Balladen, aber auch Abwechslung

Fast alle Songs hat Dan Nigro produziert, der sein Gespür für die moderne Popmusik bereits durch seine Arbeit an Olivia Rodrigos „Sour“ bewiesen hat. Akustische Elemente von Klavier bis Gitarre treffen nun in „Superache“ auf sanfte Beats, welche die Songs voranbringen und rhythmisch ergänzen. „Disaster“, „Best Friend“ und „People Watching“ fallen dabei besonders durch ein schnelleres Tempo und weniger Schwere in Stimme und Instrumentalisierung auf, was den Gesamtklang des sonst eher von Balladen getragenen Albums erfrischt.

Mit einprägsamen Hooks und ausdrucksstarken Vocals werden die Texte unterstrichen und nahbar gemacht. „Superache“ ist, wie der Name schon sagt, von all dem gezeichnet, was Lieben eben auch sein kann: einseitig, endlich und enttäuschend. Conan Gray scheut nicht davor zurück, sich vor der Welt zu entblößen und seine Gefühle offen zu zeigen. Seinen Fans ermöglicht er somit, sich verstanden und weniger einsam zu fühlen – und das hat, trotz aller Traurigkeit, etwas ganz Positives.

Von Marie Hobusch



Über den Autor/die Autorin:

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