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Start-Up entwickelt Nachrichten-App, die Verschwörungstheorien entlarven soll

Start-Up entwickelt Nachrichten-App, die Verschwörungstheorien entlarven soll
Foto: Unsplash.com/Yura Fresh

Corona-Theorien und Fake News: „The Buzzard“ hat eine App entwickelt, die beim Entlarven von Verschwörungstheorien helfen soll.


Verschwörungstheorien und Fake News kursieren dauerhaft im Internet und vor allem während der Corona-Pandemie werden es immer mehr. Eine beliebte Verschwörungstheorie: Bill Gates hat das Virus verbreitet, um die Welt zu kontrollieren. Nun hat es sich ein Berliner Start-Up zur Aufgabe gemacht, eine Lösung zur Erkennung falscher Nachrichten zu finden. „The Buzzard“ hat eine Nachrichten-App entwickelt, die helfen soll, Meinungs-Filterblasen aufzubrechen.

Fake News: Vor allem für junge Menschen schwer zu erkennen

Bei so vielen Informationen im Internet ist es schwer, den Überblick über das, was wahr oder falsch ist, zu behalten. Vor allem junge Menschen bewegen sich täglich im Netz, um sich dort über das Weltgeschehen zu informieren. Doch dort lauern die Fake-News und Filterblasen, so Start-up-Mitgründer Dario Nassal gegenüber der dpa. Deswegen fokussiert sich die App vor allem auf Schüler und Schülerinnen, für die es schwieriger sei, Verschwörungstheorien und Falschinformationen zu erkennen.

Position wird journalistisch eingeordnet

Die Nachrichten-App stellt Schülern und Schülerinnen tägliche eine Sammlung von Standpunkten zu einem gegenwärtigen Thema zusammen. Dabei werden Beiträge aus Medien wie Zeitungen, Magazinen, Blogs und Social-Media gesammelt. Die Positionen ordnet die App dann journalistisch ein. Wenn alles klappt, soll die App in der Zukunft im Politik- und Gesellschaftsunterricht benutzt werden, um den Umgang mit Medien und das Hinterfragen von Nachrichten zu lernen.

Ob die App wirklich funktioniert, wird sich zeigen. Zunächst testen zehn Pilotschulen aus unterschiedlichen Bundesländern die neue Anwendung von „The Buzzard“.


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Über den Autor/die Autorin:

Ella Rinke

Ella (20) studiert Medien und Kommunikation. Neben Kunst interessiert sie sich für Musik, die sie bei MADS rezensiert. Dazu schreibt sie über alles, was gerade so passiert.

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