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Social Media: Warum die neue App Locket so beliebt ist

Social Media: Warum die neue App Locket so beliebt ist
Foto: Locket

Ursprünglich war Locket als romantisches Geburtstagsgeschenk an die Freundin gedacht, nun ist die App zu einem Hit im App-Store geworden. Sie soll eine Alternative zu Instagram und Snapchat sein. Das Besondere: Nutzerinnen und Nutzer können ihren Freunden Fotos direkt auf den Homescreen senden.


Zum Social-Media-Star mit Tausenden Fans wird man auf Locket nicht. Denn die neue App ermöglicht den Austausch mit genau zehn Kontakten. Postet man ein Foto, erscheint es als Widget direkt auf dem Smartphone der Freunde. Bereits geteilte Bilder lassen sich in der App-Galerie finden. Mehr Funktionen hat die App nicht.

Locket: Platz 1 im App-Store

Entwickler Matt Moss hatte die App eigentlich nur als Geburtstagsgeschenk für seine Freundin vorgesehen. Sein Ziel war es, während der Fernbeziehung einen persönlicheren Kontakt halten zu können. Nachdem seine App viele Bekannte begeisterte, entschied er sich, Locket für alle erhältlich zu machen. Schon zehn Tage nach Erscheinen der App am 1. Januar 2022 erreichte Locket Platz 1 im App-Store in den USA. Auch in Deutschland ist die App aktuell auf Platz 7 der sozialen Netze im App-Store. Bald solle Locket auch für Android erhältlich sein, kündigt Moss bei Tiktok an. Dort informiert er über den Account @locketcamera über kommende Updates und Ähnliches.

Neben Instagram, Snapchat & Co. mag Locket bescheiden wirken. Wieso ist die App dennoch so beliebt? Sie zielt auf persönliche Kommunikation zwischen engsten Freunden und Verwandten ab. Das eigene Leben auf sozialen Netzwerken mit anderen zu teilen ist heutzutage Realität der meisten Jugendlichen. Anders als bei Instagram oder Snapchat geht es bei Locket aber nicht um Follower, Likes oder Streaks. Wichtiger ist es, mit Fotos seine besten Freunde zum Lächeln zu bringen und sie am wirklichen Alltag teilhaben zu lassen.

„Die Idee, etwas zu machen, dass auf diese zehn engsten Menschen ausgerichtet ist, und dann eine Möglichkeit zu bieten, damit sich das Handy persönlicher anfühlt und eher auf Menschen ausgerichtet ist als auf diese Apps – ich denke, es gibt wirklich das Bedürfnis dafür“, sagte Moss in einem Interview mit dem Newsportal „TechCrunch“.

Nur ein Post pro Tag bei BeReal

Ein ähnliches Konzept verfolgt die neue Social-Media App BeReal. Dort können User nur einmal am Tag ein Foto posten – und zwar nur nach einer Benachrichtigung von der App. Auch BeReal macht so aufmerksam auf gedankenloses und überflüssiges Konsumieren der Inhalte in sozialen Netzwerken: mehr als einmal am Tag kann man auf der App nicht aktiv sein.

Von Sofija Popovic


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Über den Autor/die Autorin:

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