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„Optimist“: So klingt das Debutalbum von Finneas

„Optimist“: So klingt das Debutalbum von Finneas
Foto: Universal Music

Finneas O’Connell stand bis jetzt als Produzent im Schatten seiner berühmten Schwester Billie Eilish. Während durch die Corona-Pandemie die Welt still stand, konnte er nun an seinem eigenen Werk arbeiten. Das Ergebnis kann sich sehen lassen, findet MADS-Autorin Lea.


„Optimist“ heißt das erste Album des Sängers und Produzenten Finneas O’Connell, der mitverantwortlich ist für Hits wie „Bad Guy“ oder „Ocean Eyes“. Sein eigenes Album allerdings hört sich teilweise komplett anders an als die Songs, die er für seine Schwester Billie Eilish produziert hat.

Pop, Rock, Emotionen

Der erste Track „A concert six months from Not“ ist der perfekte Song für Live-Performances. Der Song fängt melancholisch an und mündet dann in eine Rockballade zum Mitsingen. Songs wie „Love is Pain“ oder „What they’ll say about us“ sind typische Herzschmerzlieder, die durch Finneas ruhige, aber starke Stimme besonders emotional werden.


Songs wie „The 90’s“ gehen in eine komplett andere Richtung und sind von elektronischem Pop gezeichnet. Es geht weniger um die Stimme als um die lauten Dancebeats.

Finneas O’Connell: Ein noch ungeschliffener Rohdiamant

Man merkt, dass Finneas auf diesem Album sein komplettes Können unter Beweis stellen wollte. Das ist ihm nur teilweise gelungen. Teilweise weiß man aber nicht, wo man die Songs einordnen soll. Ein solch zerrissener Song ist zum Beispiel „Around my neck“, der mit wild zusammengewürfelten Beats ohne viel tiefe Gefühle zerrissen und nicht rund klingt.

Unter dieser Zerrissenheit verbirgt sich aber großes Talent, das bereits jetzt immer wieder durchklingt. „Optimist“ ist die Arbeit eines ungeschliffenen Rohdiamanten, der auf noch mehr hoffen lässt.

Von Lea Stockmann



Über den Autor/die Autorin:

MADS-Team

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