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Lil Nas X zeigt sich selbstbewusst und sensibel auf Debütalbum „Montero“

Lil Nas X zeigt sich selbstbewusst und sensibel auf Debütalbum „Montero“
Foto: Evan Agostini/Invision via AP/dpa

Schon lange vor dem Debüt berühmt sein? Davon träumen viele, für den amerikanischen Sänger und Rapper Lil Nas X ist es Realität. Sein erstes Album „Montero“ ist abwechslungsreich, meint MADS-Autorin Marie.


Lil Nas X, bürgerlich Montero Lamar Hill, ist über Nacht zum Weltstar geworden. Mit dem Country-Rap-Song „Old Town Road” startete er 2018 vielfach mit Platin ausgezeichnet in das Musikbusiness. Drei Jahre später hat der 22-jährige Sänger und Rapper nun sein Debütalbum „Montero” rausgebracht.

Neben der bereits sehr erfolgreichen ersten Singleauskopplung „Montero (Call Me By Your Name)” sind andere vielsprechende Songs dabei – Meghan Thee Stallion, Doja Cat, Miley Cyrus, Jack Harlow und Elton John bereichern das Album als Features zusätzlich. Mal selbstbewusst, mal sensibel besingt der junge Rapper die Liebe, den Weg zum Erfolg und das Queersein. 

Debüt von Lil Nas X ist voller Energie und tiefsinnig

Die erste Hälfte des Albums ist poppig und beinahe hyperaktiv: Tracks wie „Industry Baby“ und „Thats What I Want“ zeugen von Selbstakzeptanz, aber auch davon, wie schwer es sein kann, (queere) Liebe zu finden. Im weiteren Verlauf des Albums weit der Musiker seine Zuhörerinnen und Zuhörer in dunkle Geheimnisse ein und setzt sich mit Gefühlen von Einsamkeit, Herzschmerz und Selbstmordgedanken auseinander. „Am I Dreaming“ ist der 15. und letzte Song des Albums – der herzzerreißende Text spiegelt die harte Realität wider, mit der queere Menschen in der Musikindustrie konfrontiert werden. Seit seinem Coming-Out und seinem Erfolg als erster queerer Rapper mit einem Nummer-Eins-Hit gilt er als Schlüsselfigur für die queere Repräsentation im Hip-Hop – wie sein starkes erstes Album zeigt, zu Recht.


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Über den Autor/die Autorin:

Marie Bruschek

Marie (18) ist Schülerin in der Oberstufe. Wenn sie nicht gerade schlechte Wortwitze macht oder sich zum zehnten Mal Friends anguckt, schreibt sie für MADS über Politik, Feminismus und Social Media.

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