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MADS Global: Charlotte unterrichtet Englisch in Laos

MADS Global: Charlotte unterrichtet Englisch in Laos
Foto:  privat

Jede Woche stellen wir Jugendliche vor, die im Ausland leben und lernen. Diese Woche erzählt Charlotte Sohst vom Freiwilligendienst in Laos. 


Wenn meine Freunde in Berlin morgens um neun in der Uni sitzen, ist es bei mir schon früher Nachmittag und ich plane die nächsten Unterrichtsstunden. Seit sieben Monaten lebe ich in der laotischen Hauptstadt Vientiane und gebe Englischunterricht für Jugendliche und Erwachsene. In der zwölften Klasse habe ich mich bei mehreren „weltwärts“-Organisationen beworben. Im Sommer nach dem Abitur ging es, nach Bewerbungs- und Vorbereitungsseminaren, los nach Laos.

BMZ unterstützt Freiwilligendienst

Weil das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) den Freiwilligendienst unterstützt, kostet mich das Jahr also nicht mehr, als wenn ich zu Hause wohnen würde. Allerdings verlangt meine Organisation, dass ich eine monatliche Spende von 200 Euro sammele. Da hätte ich mir schon vor dem Abflug mehr Gedanken zu machen sollen – das ist nämlich schwieriger als gedacht.


Charlotte Sohst (18, 2. v. r.) bei einer laotischen Hochzeit. Foto: privat

Mit dem Taschengeld von meiner Organisation komme ich gut durch, denn das Leben in Laos ist nicht besonders teuer: Nur der Käse und anderes „westliches“ Essen kostet mehr – aber das gibt es ja auch in fünf Monaten zu Hause wieder. Viel lieber esse ich „Pho“, also Nudelsuppe mit Tomaten und geröstetem Knoblauch, oder „Khau Pad Gai“, Bratreis mit Hühnchen.   

Multikulturelles Stadtleben

Das laotische Leben ist viel entspannter als in Deutschland. In meiner Freizeit mache ich Sport oder lese, nachmittags arbeite ich und unterrichte Ballett. Das gefällt mir: Ich kann meine Ruhe haben, aber auch mal in die Stadt fahren und Freunde treffen. Hier in der Hauptstadt treffe ich ständig Leute aus allen möglichen Ländern. Das ist total belebend! Ein bisschen Laotisch habe ich auch gelernt, aber mit Englisch fühle ich mich sehr viel sicherer. Und weil ich nicht wie andere Backpacker nur wenige Wochen da bin, bekomme ich viel mehr mit vom Leben und der Kultur.

Von Carlotta Hartmann

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