Seite auswählen

Werbung

Zweite Staffel von „Modern Love“: Charaktere wirken distanziert und flach

Zweite Staffel von „Modern Love“: Charaktere wirken distanziert und flach
Foto: Jordan Strauss/Invision/AP

Die zweite Staffel der Anthologie-Serie „Modern Love“ läuft auf der Plattform Amazon Prime. Auch die neuen Folgen punkten mit einem starbesetzen Cast, vielen Emotionen und wahren Geschichten. Trotzdem können sie mit der ersten Staffel nicht mithalten, meint MADS-Autorin Marie.


Ein geschiedenes Ehepaar, das es ein zweites Mal versuchen möchte, die Anfänge queerer Liebe, ein erstes Date zwischen zwei gegensätzlichen Menschen – all diese Geschichten erzählt die Amazon Prime Serie „Modern Love“. Als Vorlage dient die gleichnamige „New York Times“-Kolumne, in der ganz unterschiedliche Menschen von ihren besonderen Liebesgeschichten berichten. Dadurch ist „Modern Love“ eine sogenannte Anthologie-Serie. Das bedeutet, jede Folge hat eine in sich abgeschlossene Handlung und zeigt auf ihre Art und Weise, wie moderne Liebe im 21. Jahrhundert sein kann. Auch Lockdown und Corona-Pandemie sind Aspekte in den acht neuen Folgen, die je rund 30 Minuten lang sind.

Das ist der Trailer zur zweiten Staffel:

Nach dem Erfolg der ersten Staffel werden die neuen Folgen den hohen Erwartungen allerdings nicht gerecht. „Modern Love“ profitiert zwar stark von dem starbesetzten Cast mit Schauspielern wie Kit Harington („Game of Thrones“) und Anna Paquin („X-Men“). Die eine oder andere sonst weniger interessante Folge würde sonst von den Zuschauerinnen und Zuschauern wohl einfach übersprungen werden. Doch bekannte Gesichter allein reichen eben nicht aus.

„Modern Love“: Zweite Staffel reißt nicht mit

Mit der Magie und dem Charme von Staffel eins kann die zweite Staffel nicht mithalten. Die Charaktere wirken flacher und distanzierter, die erzählten Geschichten reißen die Zuschauerinnen und Zuschauer nicht wirklich mit. Während 30 Minuten pro Folge bei der ersten Staffel von „Modern Love“ noch ausgereicht haben, dass die Protagonistinnen und Protagonisten dem Publikum ans Herz wachsen, kommt man ihnen nun nicht so richtig nahe. 


Lies auch:


Über den Autor/die Autorin:

Marie Bruschek

Marie (18) ist Schülerin in der Oberstufe. Wenn sie nicht gerade schlechte Wortwitze macht oder sich zum zehnten Mal Friends anguckt, schreibt sie für MADS über Politik, Feminismus und Social Media.

Poste einen Kommentar:

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Send this to a friend