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MADS-Empfehlung: Diese Filme und Serien haben gute Sex-Szenen

MADS-Empfehlung: Diese Filme und Serien haben gute Sex-Szenen
Foto: unsplash.com/@jeshoots

Super kitschig, viel zu klischeehaft oder sogar gefährlich: In einigen Filmen und Serien wird das Thema Liebe und das Sexleben der Protagonisten total realitätsfern dargestellt. Doch es gibt auch Produktionen, die ein anderes Bild vermitteln. Welche das genau sind und warum, erklären euch die MADS-Autorinnen Jette, Julia, Sheila, Jacqueline, Nina und Louisa.


„You, Me, Her“: Drei sind keiner zu viel

In der Serie „You, Me, Her“ geht es um das Ehepaar Jack und Emma. Sie lieben sich und führen ein perfektes Leben – aber im Bett läuft es nicht. Doch dann hat Jack einen Seitensprung mit dem Call-Girl Izzy und beichtet dies seiner Frau, die Izzy kennenlernen will. Die drei verlieben sich ineinander. Die Serie beschäftigt sich nicht mit der sozial anerkannten monogamen Beziehung. Polyamorie hat einen verruchten und verbotenen Stempel. Drei Menschen beim Sex – das ist nicht normal.

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 Auch Emma, Jack und Izzy müssen sich vor ihrem ersten Mal zu dritt betrinken, um die gesellschaftlichen Sitten und die abschätzigen Blicke der Nachbarn hinter sich zu lassen. „You, Me, Her“ zeigt, wie es wirklich sein könnte, sich in mehr als einen Menschen zu verlieben. Die Sexszenen zeigen, dass Sex zu dritt nicht abstoßend, sondern für die Beteiligten genauso schön ist, wie der Sex zu zweit. Dadurch zeigt „You, me, her“ dass Polyamorie toleriert werden soll, auch wenn das Thema für einen selbst nicht in Frage kommen mag.

Die Serie läuft auf Netflix.

„Brokeback Mountain“: Verbotene Liebe

Quelle: Netflix

Der Klassiker: In „Brokeback Mountain“ geht es um die verzweifelte Liebe zwischen dem ruhigen Ennis del Mar (Heath Ledger) und dem lebhaften Jack Twist (Jake Gyllenhaal). Die zwei lernen sich in ihrer Jugend bei einem Ferienjob auf dem Brokeback Mountain kennen. Nach anfänglichem Misstrauen, entwickelt sich zwischen den beiden recht schnell eine Freundschaft, die dann in romantische Gefühle umschlägt. Zur Zeit der Handlung (1963) werden homosexuelle Beziehungen in der Gesellschaft aber noch nicht toleriert – weshalb sie ihre Liebe geheim halten müssen.

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Über die Jahre treffen sie sich trotzdem heimlich immer wieder auf dem Brokeback, um dort ein wenig gemeinsame Zeit – fernab von fremden Augen – zu verbringen. Dabei kommt es immer wieder zu leidenschaftlichen und vor allem sehr verzweifelten Sex-Szenen. In denen wird deutlich, wie sehr die zwei Männer darunter leiden, ihre Liebe nicht offen ausleben zu können. Die Szenen sind sehr schön und emotional – und zur gleichen Zeit völlig ehrlich und ungeschönt, sodass man als Zuschauer nicht anders kann, als mit den Protagonisten mitzufühlen.

„Sex Education“: Probleme lustig erklärt

Quelle: Netflix

In der britischen Netflix-Serie „Sex Education“ geht es um den schüchternen Otis, der zusammen mit seiner Freundin Maeve in der Schule heimlich eine Sextherapie anbietet. Obwohl Otis selbst sexuell sehr unerfahren ist, weiß er viel über die Thematik – denn seine Mutter arbeitet als Sextherapeutin. Die Darstellungen der Beziehungen und auch die der Sex-Szenen lösen sich völlig von Stereotypen. Zum Beispiel kommt ein schwarzer Junge mit dem Einzelgänger der Schule zusammen, der ihn jahrelang diskriminiert hat.

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Auch die Beziehung zwischen zwei Mädchen wird dargestellt, die sich mit Problemen wie Vaginismus auseinandersetzen müssen. Die Serie wird ihrem Titel auf häufig sehr lustige und teilweise absurde, oft aber auch auf sehr ernste Weise gerecht. Vielfältige Probleme innerhalb der Sexualität werden angesprochen und erklärt: von Geschlechtskrankheiten über Masturbation und dem ersten Mal bis hin zu sexueller Belästigung. So kann die Serie gerade jüngere Menschen aufklären und ein stärkeres Bewusstsein für die eigene Sexualität schaffen.

Diese Serie läuft auf Netflix.

„Blau ist eine warme Farbe“: Kritik wegen intimer Darstellung

Quelle: Netflix

In dem französischen Film „Blau ist eine warme Farbe“ entdecken die Mädchen Adele und Emma ihre emotional aufgeladene Liebe zueinander, die zahlreiche Höhen und Tiefen durchläuft. Die sehr intimen Szenen dieses mehrfach ausgezeichneten Films legen einen Akt der Liebe, der Lust und des Vergnügens völlig unverschleiert dar, zeugen von Leidenschaft und der Suche nach sexueller Identität. Sie zeigen innigste Intimität zwischen den beiden Mädchen.

In insgesamt zwölf Minuten werden ungeschönt, jedoch ästhetisch, die sexuelle Begierde dargestellt. Die sehr explizite Darstellung ist immer wieder in Kritik geraten – ist aber auch das, was diesen Film sicherlich so erfolgreich gemacht hat. Denn es geht hier nicht um verschönte, unauthentische Pornografie, sondern um eine emotionsgeladene Liebesgeschichte, die dem Zuschauer samt ihren Ängsten, Hoffnungen und eben auch ihrer körperlichen Lust sehr nahe gebracht wird.

Der Film ist kostenlos auf Netflix oder Sky Go zu sehen.

„Ungehorsam“: Wahre Gefühle

Quelle: Netflix

Ronnie Curtis (Rachel Weisz) heißt eigentlich Ronit Krushka und ist Tochter eines Rabbiners. Als der verstirbt kehrt Ronnie zurück in ihre ehemalige orthodoxe Gemeinde. Während sich die Protagonistin von den religiösen Strukturen befreit hatte, haben Dovid und Esti (Rachel McAdams) geheiratet. Nichts verändert hat sich dagegen an den Gefühlen von Ronnie für Esti.

Dieser Film ist auf Netflix zu sehen.

„Nymphomaniac“: Schattenseite sexueller Lust

Quelle: Netflix

Einer Zufallsbekanntschaft erzählt die 40-Jährige Joe ihre sexuelle Lebensgeschichte – in insgesamt acht Kapiteln. Das Drama zeigt vor allem die Schattenseite sexueller Lust und die Konsequenzen einer Sexsucht. In den schonungslosen Sexszenen, die teilweise sogar echt sind, wurde Schauspielerin Charlotte Gainsbourg gedoubelt.

Diese Filmreihe ist auf Netflix zu sehen.

„Call Me by Your Name“: Gefühle neu kennenlernen

Quelle: filmhaus.at

Elio Perlman (Timothée Chalamet) spielt gerne klassische Musik, liest viel und hat eine enge Verbindung zu seinen Eltern. Der Vater des 17-Jährigen ist ein angesehener Professor, die Mutter arbeitet als Übersetzerin. Elio führt ein eher sorgloses Leben – bis er schließlich Doktorand Oliver kennenlernt.

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Gemeinsam mit dem 24-Jährigen beginnt Elio sich selbst und seine Gefühlswelt neu kennenzulernen.

Von Louisa Vietmeyer, Julia Levkovich, Sheila Dierks, Nina Hoffmann, Jacqueline Hadasch und Jette Ihl

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