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Welche Single wird erfolgreicher? Saltatio Mortis und Hämatom duellieren sich im Metal Fight Club

Welche Single wird erfolgreicher? Saltatio Mortis und Hämatom duellieren sich im Metal Fight Club
Foto: Uli Deck/dpa/Sony Music/Collage: MADS

Die beiden Singles „Alive now“ und „Es regnet Bier“ sind nicht zufällig zum selben Zeitpunkt erschienen: Die Bands Saltatio Mortis und Hämatom liefern sich einen Wettstreit um die höhere Klickzahl. Zuvor haben sie sich bereits im Metal Fight Club unterschiedlichen Challenges gestellt.


Tauziehen oder Flachwitze aushalten, ohne zu lachen: Die Bands Hämatom und Saltatio Mortis treten derzeit in unterschiedlichen Challenges gegeneinander an. Zu sehen ist das bereits seit einigen Wochen auf Youtube – beim Metal Fight Club. Während die Siegerband im Anschluss an eine Challenge unbehelligt zurück ins Studio durfte, wurde es für die Verliererband durch unterschiedliche Strafen schwierig, am eigenen Song weiterzuarbeiten.

Nun sind die Titel, die die Bands in dieser Zeit aufgenommen haben, auf den üblichen Streamingplattformen zu hören und die Musikvideos zu sehen. Eine Internetseite zeichnet die Klickzahlen der Songs noch bis zum kommenden Freitag auf. Die Band, die dann die kleinere Anzahl an Aufrufen erreicht hat, lernt das Showbusiness von einer anderen Seite als gewohnt kennen: Sie muss dem Gegner einen Tag lang als Roadie dienen und seine Wünsche erfüllen.

Das Motto der Songs war zu Beginn ausgelost worden: „Festival“ lautet das Stichwort, dessen Stimmung Saltatio Mortis und Hämatom abgebildet haben. Umgesetzt haben die Bands das unabhängig voneinander erstaunlich ähnlich.

Es regnet Bier: Banaler Text mit prägnanter Melodie

Mit „Es regnet Bier“ präsentieren Hämatom zwar einen recht banalen Text. Die Synthie-Melodie ist dennoch mitreißend. Ansonsten bleibt ein typischer Festivalsong, bei dem man sofort an wild umherspringende Metal-Fans und Moshpits denken muss.

Mittelalterrock: „Alive now“ fehlt es an Charakter

„Alive now“ klingt nach Saltatio Mortis – also auf eine rockige Art nach Mittelalter. Das liegt auch an Instrumenten wie dem Dudelsack. Ein Meisterwerk wie die vorige Single „Pray To The Hunter“, in der die Musiker versucht haben, die Stimmung des neuen „The Elder Scrolls“-Onlinekapitels „High Isle“ abzubilden, ist der Song dennoch nicht. Dafür fehlt es ihm an Alleinstellungsmerkmalen und Stimmungselementen, die ihm einen eigenen Charakter verleihen.

Die Produktion von „Pray To The Hunter“ dürfte aber auch deutlich länger als die hier erlaubten 48 Stunden gedauert haben. Immerhin hat die Band bei dem Musikvideo mit dem Entwicklerstudio Bethesda zusammengearbeitet und einen beeindruckenden Auftritt von Saltatio Mortis in der „The Elder Scrolls“-Welt dargestellt.

Wer gewinnt den Metal Fight Club?

Objektiv ist kaum auszumachen, welcher der beiden Songs der bessere ist. „Bei aller Liebe zu SaMo (Anm. d. Red.: Saltatio Mortis), WIR WOLLEN GEWINNEN und zählen auf euch!“, schreiben Hämatom unter ihrem Musikvideo. Nun sind die Fans gefragt.


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Über den Autor/die Autorin:

Finn Bachmann

Finn (20) hat seit Kurzem sein Abitur in der Tasche. In seiner Freizeit ist er nicht nur bei der Feuerwehr, für MADS und die Hannoversche Allgemeine Zeitung schreibt er über Lokales, Internationales und was ihn sonst so bewegt.

1 Kommentar

  1. Avatar

    Sorry aber diese prägnante Melodie von der der Autor hier schreibt ist geklaut…

    Bitte einfach mal Hollywood Undead- Everywhere I go anhören…

    Dummer Text und sie durften das Wort saufen nicht benutzen aber singen im Grunde genommen trotzdem drüber.

    Antworten

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