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„Stutz“: Jonah Hill dreht einen Film über seinen Psychotherapeuten

„Stutz“: Jonah Hill dreht einen Film über seinen Psychotherapeuten
Foto: Netflix

Phil Stutz ist einer der erfolgreichsten Psychotherapeuten der Welt. Mit seinem Therapiemodell hat er vielen geholfen – unter anderem dem Schauspieler Jonah Hill. Der hat nun den Netflix-Film „Stutz“ über seinen guten Freund und Therapeuten gedreht.


Jonah Hill, bekannt unter anderem aus dem Film „21 Jump Street“, ist seit Jahren in Psychotherapie. Sein Therapeut Phil Stutz ist für ihn inzwischen ein sehr guter Freund geworden und die Person, die ihm in schweren Phasen hilft. Genau deswegen hat er sich dazu entschieden, einen Film über einen der erfolgreichsten Therapeuten der Welt und seine Techniken zu drehen: „Ich habe den Film gemacht, weil ich Phil liebe, weil ich das Leben liebe, das mir diese Techniken ermöglicht haben. Und es ist nicht wichtig was die Leute über den Film denken. Es zählt nur, dass wir ihn beendet haben. Zusammen.“ Die Dokumentation gibt es seit dem 14. November auf Netflix zu sehen.

Stutz und sein visuelles Therapiemodell

Der Film ist eigentlich ein Gespräch zwischen den beiden – wie eine Therapiesitzung eben. Nur dass es nicht um den Schauspieler, sondern hauptsächlich um seinen Therapeuten geht. Dabei liegt der Fokus vor allem auf dem visuellen Therapiemodell, das Stutz seinen Patienten und Patientinnen an die Hand gibt. Auch Jonah Hill erzählt immer wieder, wie ihn bestimmte Methoden in verschiedenen Situationen geholfen haben.

Daneben sprechen sie über die Kindheit des Therapeuten, seinen Werdegang und Probleme, mit denen Stutz zu kämpfen hatte und immer noch hat. Ein Thema ist zum Beispiel die Erkrankung Parkinson, die er im jungen Erwachsenenalter diagnostiziert bekam. Trotzdem finden Jonahs Probleme und Ängste Gehör – vor allem in Bezug auf den Film. Dazwischen gibt es Passagen, in denen die beiden Witze machen und einfach Freunde sind. Das macht den ganzen Film umso authentischer.

Es ist ein Film über Stutz als Person, seine Methoden, aber auch über Jonah Hill und die Beziehung zwischen den beiden. Am Ende haben beide das Gefühl, das sie sich noch näher sind als zuvor. In ruhiger Atmosphäre zeigt der Film seinen Zuschauern und Zuschauerinnen, was mentale Probleme sind, wie damit umzugehen ist und wie sich jeder mehr zutrauen kann.

Foto: Netflix

Ruhige Atmosphäre

Das ganze Setting ist sehr einfach gehalten. Es ist ein Nachbau des Therapiezimmers von Stutz, manchmal auch einfach nur ein Studio mit Greenscreen im Hintergrund. Der Film ist zum Großteil in schwarzweiß. Das schafft eine ruhige und angenehme Atmosphäre, die nicht durch übermäßige Musik oder andere Gestaltungsmöglichkeiten gestört wird. Eine Atmosphäre, in der man anfängt, über die Methoden und sich selbst nachzudenken.


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Über den Autor/die Autorin:

Ella Rinke

Ella (21) studiert Medien und Kommunikation. Neben Kunst interessiert sie sich für Musik, die sie bei MADS rezensiert. Dazu schreibt sie über alles, was gerade so passiert.

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