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Stürmung des Kapitols: Diese Memes reagieren auf die Lage in den USA

Stürmung des Kapitols: Diese Memes reagieren auf die Lage in den USA
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Um die offizielle Bestätigung des Wahlsiegers Joe Biden durch den Kongress zu verhindern, stürmten Anhänger des abgewählten Präsidenten Donald Trump das Kapitol in Washington. Auf Social Media, vor allem auf Instagram und Facebook, tauchten zahlreiche Memes auf, die diese Handlungen verurteilen. MADS stellt euch sieben davon vor.


Memes sind in den letzten Jahren ein wichtiger Bestandteil auf Social Media geworden – vor allem auf Twitter und Instagram. Dabei werden aktuelle Situationen durch Bilder und Videos mit kreativen Beschriftungen lustig, satirisch oder humoristisch dargestellt. Auch zu den jüngsten Ereignissen in den USA kursieren zahlreiche Memes und Karikaturen in den sozialen Netzwerken und werden fleißig geteilt. Dabei wird unter anderem der abgewählte Präsident Donald Trump als Rechtsextremist mit Hitlergruß auf der Titelseite des Magazins „Stern“ oder als Brandstifter für ein ganzes Land auf dem Cover des Magazins „Der Spiegel“ dargestellt, denn er schüre Hass und entzweie die Nation, so einige Nutzer auf Twitter. Trump erklärte seinen Anhängern während der Proteste immer noch, dass er um den Wahlsieg betrogen worden sei – wofür es bis heute keine Beweise gibt.

Rassismus-Kritik wird laut

Zudem hatte Trump seine Anhänger aufgerufen gegen die Bestätigung des Wahlergebnisses durch den Kongress zu protestieren. Hunderte folgten dem Aufruf und marschierten in Richtung Kapitol in Washington. Wo bei den Black-Lives-Matter Demonstrationen im Sommer 2020 noch schwer bewaffnete Polizisten und die Nationalgarde das Gebäude schützen, gab es bei der Erstürmung durch Trump-Anhänger laut einigen Usern kaum Schutz vor dem Kapitol. Im Gegenteil. Dadurch wurde auch Rassismus-Kritik in den sozialen Netzwerken laut.

Quelle: https://twitter.com/patdiekmann/status/1346961295019560960/photo/1

„Ich sollte auf der Gästeliste stehen“

Vom Sturm des Kapitols gibt es einige Fotos. Unter anderem auch, als Besetzer in Inneren mit einem Wachmann diskutierten. Eine deutsche Meme-Seite schrieb über das Foto „Can you check it again, I shoud be on the guestlist?“, was so viel heißt wie „Kannst du es noch einmal überprüfen? Ich sollte auf der Gästeliste stehen“. Ein Nutzer schrieb dazu nur: „Hausverbot.“

Quelle: www.instagram.com/p/CJuF00CANyE/?igshid=16c37fywdo4hb

Anhänger für Kleidung belächelt

Außerdem werden in den sozialen Medien einige der Anhänger für ihre Kleidung belächelt – und vergleiche mit den Filmen „Nachts im Museum“ hergestellt, wo Urzeitmenschen zum Leben erwachen. Verknüpft wurde dies auch mit Wish. Dies ist eine Website, auf der Online-Shops aus aller Welt – allerdings meist aus China – ihre Produkte verkaufen. Die Artikel sind meistens sehr günstig, dafür oft von schlechter Qualität oder Fälschungen.

Quelle: www.instagram.com/p/CJvGcaNAPXK/?igshid=17g4xap0quhbd

Kapitol: Demonstrant nahm Podium mit

Während des Eindringens der Demonstranten wurde die Sitzung des Kongresses unterbrochen und der Saal geräumt. Dieses war für einige Amerikaner die Chance den Sitzungssaal zu betreten – und sich Souvenirs mitzunehmen. Jemand stahl dabei das Sprecherpodium und stellte es anschließend auf E-Bay. Mittlerweile wurde die Anzeige wieder gelöscht, allerdings kreierte ein Twitter-User daraus, dass das Podium bei der Show „Bares für Rares“ verkauft wird. Bei dieser werden Antiquitäten zum Kauf angeboten.

Quelle: https://twitter.com/flying_lukas/status/1347106233224998912/photo/2

Doch auch auf die aktuelle, weltweite Situation beziehen sich die Memes zur Lage in den USA. Nachdem 2020 das Corona-Virus ausbrach und das für viele Menschen enorme Einschränkungen im Alltag bedeutete, hofften einige 2021 auf Besserung. Doch so chaotisch, wie das alte Jahr endete, begann laut einem Instagram-Kanal auch das neue.

Quelle: www.instagram.com/p/CJu0S_pB-fp/

In den sozialen Medien kam es zu einigen Jahreswechsel-Memes, wie auch in diesem Post, bei dem der Joker Pennywise den neuen Arbeitsplatz zeigt.


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Über den Autor/die Autorin:

Laura Ebeling

Laura (22) studiert Kommunikationsmanagement - oder einfacher gesagt "irgendwas mit Medien". Von ihren Kenntnissen macht sie auch hier Gebrauch und beschäftigt sich gerne mit Themen wie Gleichberechtigung, dem politischen Geschehen und - für Frauen typisch - Fußball.

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