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„Players“: Ein Film über die Liebe in einer Welt voller One-Night-Stands

„Players“: Ein Film über die Liebe in einer Welt voller One-Night-Stands
Foto: K.C. Bailey/Netflix

Der neue Netflix-Film „Players“ handelt von Sportjournalistin Mack, die zwar weiß, wie ein One-Night-Stand funktioniert, von wahrer Liebe aber keine Ahnung hat. Bis eine Begegnung mit Kriegsreporter Nick Russel ihre Perspektive auf Beziehungen verändert. MADS-Autorin Marie meint: Obwohl der Film eine klischeehafte Romcom ist, bietet er viele unterhaltsame Momente.


Die neue 95-minütige Liebeskomödie auf Netflix begleitet Mack (Gina Rodriguez) bei dem Versuch, ihren Schwarm für sich zu gewinnen. Unterstützung bekommt die Sportjournalistin von ihrer Clique, die aus den Brüdern Sam (Augustus Prew) und Ryan (Joel Courtney) sowie ihrem besten Freund Adam (Damon Wayans, Jr.) besteht. Doch sie alle haben kaum Erfahrungen auf dem Gebiet der ernsthaften Beziehungen. Trotzdem entwickeln sie eine Eroberungsstrategie, um Kriegsreporter Nick für Mack zu gewinnen. Inspirationen sucht sich die ehrgeizige Gruppe bei Taktiken aus der Sportwelt, um von Spielzug zu Spielzug die nächsten Dates zu ergattern. Mit Erfolg, denn Mack erhält sogar eine eigene Schublade in Nicks Wohnung.

Was ist die wahre Liebe?

Was zunächst wie ein Erfolg aussiehst, schlägt schnell in das Gegenteil um. Während sich Mack auf die neuen Gefühle konzentriert, vergisst sie ihre eigenen. So wird sie zu einer neuen Version ihrer selbst, was zu Spannungen mit Adam führt. Er will ihr vor Augen führen, wie sie sich durch ihren neuen Schwarm verändern und beeinflussen lässt. Dass hinter Adams Verhalten Eifersucht steckt, ist für die Zuschauenden offensichtlich. Mack scheint als einzige nicht zu erkennen, dass Adam mehr als freundschaftliche Gefühle für sie hat. Der Streit sorgt dafür, dass Mack ihre Ansichten in der Liebe hinterfragt und die Bedeutung der Freundschaft zu Adam überdenkt.

„Players“: Weibliche Perspektive im Fokus

Obwohl „Players“ bestenfalls die Darstellung einer weiblichen Aufreißerin neu erzählt, unterhält er durch witzige Momente, beispielsweise durch die taktischen Dating-Spielzüge der Freundesgruppe.

Dass Macks Wunsch nach der wahren Liebe so greifbar ist, erinnert an beliebte Romcoms wie „Liebe braucht keine Ferien“ und „Love, Rosie“. „Players“ zeigt somit in gelungener, jedoch nicht ganz unbekannter Art und Weise, dass Liebe vor allem dann guttut, wenn sich zwei Menschen so geben können, wie sie nun einmal sind, ohne taktisches Planen und Inszenierung.

Von Marie Hobusch


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Über den Autor/die Autorin:

MADS-Team

Unter diesem Namen sammeln wir Beiträge von Gastautorinnen und -autoren, Autorenkollektiven oder freien Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bei MADS. Die Namen des jeweiligen Autors oder der jeweiligen Autorin stehen unter dem einzelnen Beitrag.

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