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Kayla Shyx erhebt Vorwürfe gegen „Mädchen-WG“-Teilnehmerin Luna

Kayla Shyx erhebt Vorwürfe gegen „Mädchen-WG“-Teilnehmerin Luna
Foto: KiKA

Youtuberin Kayla Shyx war 2016 Bewohnerin der „Mädchen-WG“ – ein Reality-Format des öffentlich-rechtlichen Kindersenders Kika. In einer Videoreihe blickt sie nun zurück auf diese Zeit.


Es kommt im Leben immer wieder vor, dass man sich mit Menschen nicht so gut versteht. Wenn das allerdings im Fernsehen übertragen wird, ist es eine andere Sache – vor allem, wenn die Protagonistinnen Kinder sind. Die Rede ist von den damals 14-jährigen Mädchen Kaya und Luna, Teilnehmerinnen der „Mädchen-WG“ 2016.

Auf diese Zeit schaut Kaya, heute als Kayla Shyx bei Youtube aktiv, derzeit zurück. Sie sieht sich die alten Fernsehfolgen an und kommentiert das Geschehen aus heutiger Sicht.

„Ich weiß nicht, mit wem sie mich da vertauscht hat“

Dabei erhebt sie Vorwürfe gegen Luna. So behauptet sie, Luna bereits vor dem im Fernsehen gezeigten Kennenlernen am Flughafen getroffen zu haben. Dort habe sie auf Kaylas Begrüßung sehr distanziert reagiert. In einem Antwortvideo bestreitet Luna, Kayla am Flughafen gesehen zu haben. „Ich weiß nicht, mit wem sie mich da vertauscht hat“, erklärt sie.

Auch teilt Luna die Wahrnehmung, die Mädchen hätten sich schlecht verstanden, so pauschal nicht. Lediglich am letzten Tag habe es bei einer Art Abschiedsgespräch Streit gegeben. In diesem Rahmen sei sie unverhältnismäßig angegangen und kritisiert worden.

Wollte Luna Serena anzeigen?

Kayla erzählt außerdem, es habe 2016 oder 2017 ein „Drama“ gegeben, „wo sie (Luna) meinte, sie würde Serena anzeigen“. Dazu sagt Luna: „Ich habe überhaupt niemanden anzeigen wollen oder angezeigt.“ Die Stimmung bei den Dreharbeiten sei gut gewesen.

Die „Mädchen-WG“ wird vom ZDF für den öffentlich-rechtlichen Kindersender Kika produziert. Fünf Mädchen werden dabei begleitet, wie sie einen Monat lang ohne Eltern Urlaub machen. Abwechselnd mit der „Mädchen-WG“ wird auch eine „Jungs-WG“ produziert. Außerdem gab es bereits Sonderformate wie Winter- statt Sommerurlaub.

Was der Sender zu den Vorwürfen sagt

Zwar geht Kayla nur am Rande darauf ein, doch macht sie in ihrem Video auch dem Sender Vorwürfe. So kritisiert sie Drehzeiten von bis zu 13 Stunden am Tag. Kayla selbst sei dazu aufgefordert worden, sich für mehr Spannung mit ihrer Mutter vor der Kamera zu streiten, obwohl es dazu im Alltag selten komme. Des Weiteren hätte sie in dem ganzen Monat nur drei freie Tage gehabt.

Fernsehsender Kika: Es gab freie Tage und Drehpausen

Der Sender hingegen widerspricht Kaylas Erzählungen. Er stellt klar, dass die Sendung „Die Mädchen-WG“ die reine Intention habe, fünf heranwachsende Mädchen bei der Herausforderung zu begleiten, einen ganzen Monat ohne ihre Eltern auszukommen. Somit „handelt es sich [bei der Sendung] also nicht um ein fiktionales Format mit geskripteten Dialogen“, verdeutlicht eine Pressesprecherin des Senders Kika. Genug freie Tage und längere Pausen habe es auch gegeben. Auf die anstrengende Drehzeit, egal ob wegen der Wärme oder der ungewöhnlichen Umstände, habe man dennoch schon im Vorhinein oft hingewiesen.

Reality-TV und Youtube

Kayla Shyx ist nicht die erste, die Fernsehauftritte auf Youtube kommentiert. Auch die Youtuberin Annikazion kommentierte bereits „Die Mädchen-WG“ – unter anderem Kaylas Staffel, auch mit Teilhabe von Kayla und anderen Teilnehmerinnen selbst. Außerdem fiel in jüngster Zeit die ehemalige „Germany’s Next Topmodel“-Kandidatin Lijana Kaggwa mit schweren Vorwürfen gegen die Sendung auf.

Von Haley Tschammer


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Über den Autor/die Autorin:

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