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„Jeder ist für sich selbst verantwortlich“: MontanaBlack zur Kritik von Böhmermann

„Jeder ist für sich selbst verantwortlich“: MontanaBlack zur Kritik von Böhmermann
Foto: Philipp Schulze/dpa

Im „ZDF Magazin Royale“ hat Jan Böhmermann MontanaBlack und anderen Streamern vorgeworfen, Werbung für Glücksspiele zu betreiben. Der Streamer ist jedoch anderer Meinung.


Streamer MontanaBlack hat sich zu den Vorwürfen von Jan Böhmermann geäußert. Der Moderator hatten den Streamer in der jüngsten Folge seiner Sendung „ZDF Magazin Royal“ parodiert. Außerdem kritisierte er „Monte“ und andere Twitch-Streamer dafür, dass sie bei Spielen wie „FIFA 22“ für Glücksspiele werben würden. In einem Twitch-Stream äußerte sich MontanaBlack nun dazu.

MontanaBlack: „Habe eine reine Weste“

In einem gemeinsamen Stream mit Trymacs äußerte er sich zunächst zum Teaser, den Böhmermann zu seiner Sendung veröffentlich hatte. MontanaBlack erschien nicht verunsichert, sondern sagte, dass er „eine reine Weste“ habe. Das Einzige, wofür Böhmermann ihn „hochnehmen“ könne, sei das Rauchen von E-Zigaretten. Denn die Streams von Glücksspielen habe er zuletzt vor einigen Jahren gezeigt, und auch sonst habe er sich nichts zu Schulden kommen lassen.

Die „ZDF Magazin Royale“-Sendung lief schließlich während des Livestreams an, und der Streaner bekam die Nachricht, dass Böhmermann vorrangig Ingame-Käufe von Twitch-Streamern kritisiert. Das teilten ihm sein Geschäftspartner und Anwalt mit.

Kritik an Lootboxen

„Monte“ weist die Kritik zum Großteil von sich und anderen Streamen wie Kollege Trymacs. Es sei nicht die Verantwortung der Streamer, wenn Zuschauende zu viel Geld in sogenannte Lootboxen bei „FIFA“ steckten. Es sei ihm zwar klar, dass das Prinzip dieser Ingame-Käufe nah an Glücksspiel herankommt. Dennoch müsse er darauf vertrauen, dass sich Zuschauende bewusst sind, dass die Streamer mehr Geld haben. „Ich hoffe, dass die Leute Herr über sich selbst sind. Und am Ende ist halt jeder auch selbst für sich verantwortlich“, sagt er.


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Über den Autor/die Autorin:

Ella Rinke

Ella (21) studiert Medien und Kommunikation. Neben Kunst interessiert sie sich für Musik, die sie bei MADS rezensiert. Dazu schreibt sie über alles, was gerade so passiert.

1 Kommentar

  1. Zluke

    Das ist ja wohl hochgradig ehrlos. Die Zielgruppe ist zum Großteil labil, weil minderjährig.
    Hier jegliche Verantwortung von sich zu weisen und die Zielgruppe eiskalt gewissenlos auszubeuten, ist nur verachtenswert.
    Vielleicht hätte man hier expliziter schreiben sollen, dass MontanaBlack explizit auf das Wohl seiner Follower defäkiert.

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