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Gegen schlechte Laune: Deshalb braucht Twitter mehr Hundenasen

Gegen schlechte Laune: Deshalb braucht Twitter mehr Hundenasen
Foto: Unsplash/ Gayatri Malhotra

Teil-Lockdown, Einschränkungen und düsteres Herbstwetter fördern miese Laune. Ein Hashtag auf Twitter möchte nun Licht ins Dunkel der belastenden Tagesthemen bringen: Unter dem Motto „Hundenasen gegen schlechte Laune“ posten zahlreiche Hundebesitzer Fotos von Hundeschnauzen.


Schwere und kritische Themen gehören auf Twitter zum guten Ton. Wer glänzen will, äußert sich aktuell zur Debatte über Corona-Impfstoffe, ein drohendes Böllerverbot oder das sonstige Weltgeschehen. Twitter-User @xschtief hat davon genug – und ruft deshalb den doch etwas sperrigen Hashtag #hundenasengegenschlechtelaune ins Leben.

Andere Hundebesitzer bittet er, die süßen Schnauzen ihrer Vierbeiner auf Twitter zu zeigen. Anklang findet der Hashtag bei zahlreichen Twitter-Usern und wird rasch zum Trend. Zwischen den Trend-Hashtags #Kriegsverbrechen und #Gewaltmonopol wirkt der Hunde-Hashtag wie ein Fremdkörper – allerdings der positiven Art.

Egal ob Welpen oder Hundeopas, wuschelige Vierbeiner oder doch glattgestriegelte Exemplare: Auf Twitter kommt dank des Hashtags eine ganze Bandbreite des beliebten Dogcontents zusammen.

Auch Organisationen wie „Save the Children Deutschland“ beteiligen sich an dem Hashtag. „#CoronaVirusDE ist schwer für uns alle“, schreibt die Kinderrechtsorganisation auf Twitter. „Deshalb starten wir den Tag heute mal mit nettem Content und #hundenasengegenschlechtelaune.“

Sein Ziel, ein wenig gute Laune zu verbreiten, scheint @xschtief erreicht zu haben. Eins macht der Hashtag in jedem Fall bewusst: Statt gleich früh morgens auf Twitter über Böllerverbote und Impfstoffe zu streiten, sollten wir uns vielleicht erst einmal einen Kaffee und den Anblick einer Hundenase genehmigen. So starten wir in jedem Fall besser in den Tag.


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Über den Autor/die Autorin:

Nina Hoffmann

Nina (24) studiert Soziologie und kennt somit alle Sprüche über eine Karriere als Taxifahrerin. Statt an ihren Fahrkünsten zu feilen, liest sie lieber Texte über Gender-Fragen und Emanzipation - oder noch besser: Die dazugehörigen Kommentare der Facebook-Nutzer/innen.

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