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Fynn Kliemann verklagt sich aus Versehen selbst

Fynn Kliemann verklagt sich aus Versehen selbst
Foto: Screenshots: Instagram-Story @fimbim

Der Musiker, Youtuber und Heimwerkerking Fynn Kliemann verklagt sich selbst – für eine nicht bezahlte Testbestellung in seinem Shop. Aus den ursprünglichen 20 Euro für eine – noch nicht mal erhaltende Mütze – sind nun in der zweiten Runde der Abmahnungsbriefe 95 Euro geworden, wie Kliemann nun mitteilt.


Fynn Kliemann ist in letzter Zeit in aller Munde. Der Musiker, Youtuber und Heimwerkerking hat Ende Mai sein zweites Album „POP“ veröffentlicht, das direkt auf Platz 1 der Deutschen Charts landete. Mit seinem Textil-Produzenten Global Tactics ist er zu einem der größten Masken-Produzenten während der Corona-Pandemie geworden. Darüber hat der 32-Jährige wohl vergessen, eine Rechnung an seine eigene Firma zu bezahlen. Nun verklagt er sich seit gut einem halben Monat selbst. Und das jetzt in der zweiten Runde. Seine Follower lässt er dabei via Instagram teilhaben.

Fynn Kliemann: „Geil wäre, wenn ich in den Knast gehen würde”

In einer Instagram-Story gestand er Mitte Juni: „Anscheinend habe ich bei mir eine Test-Bestellung im Shop gemacht und die dann nicht bezahlt und Paypal hat die dann an ein Inkassounternehmen weitergegeben und anscheinend verklage ich mich jetzt selbst.” Im weiteren Verlauf ergänzte er, dass die Mütze für 20 Euro nun mit einer „erfolgreichen Strafzahlung“ 57 Euro koste. Einen rhetorischen Kommentar dazu, konnte sich der Youtuber dann doch nicht verkneifen: “Wenn das Leben noch nicht schwer genug ist, dann bezahlt doch einfach eure eigenen Rechnungen nicht. Geil wäre, wenn ich in den Knast gehen würde.”

Screenshot: Instagram-Story/@fimbim

Kliemann soll knapp 100 Euro zahlen

Damit noch nicht genug: Wie Kliemann jetzt auch in einer Instagram-Story erklärt, muss er jetzt nochmal draufzahlen. „Update von der Selbstverklagerfront“, beginnt er die Story. „Ich habe das Geld bezahlt, aber zu spät“, gesteht er unter Kopfschütteln. Weil der Unternehmer mit seiner Webdesign-Firma umgezogen ist, ging der Nachsendeauftrag zu ihm nach Hause. Und die Rechnung kam zu spät an. „Nun muss ich weitere 37,85 Euro Mahngebühr bezahlen. Was mehr ist, als die eigentliche Mütze mal gekostet hat“, regt sich Kliemann über sich selbst auf. Nun muss er mehr als 95 Euro für eine Mütze zahlen – die er sich selbst niemals zugeschickt hat. „Ich bin also Gläubiger und Schuldner gleichzeitig und begleiche meine Rechnung nicht pünktlich, um mich dann weiter zu verklagen. Sag mal, wie dumm kann man eigentlich sein“, sagt er verzweifelt – muss aber auch über sich selbst lachen. Nun hat er knapp 100 Euro gezahlt – „für nichts“, wie er selbst feststellt. Mal abwarten, ob es dazu noch eine dritte Instagram-Story geben wird.

Screenshot: Instagram-Story @fimbim

Von Laura Ebeling

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Über den Autor/die Autorin:

Laura Ebeling

Laura (22) studiert Kommunikationsmanagement - oder einfacher gesagt "irgendwas mit Medien". Von ihren Kenntnissen macht sie auch hier Gebrauch und beschäftigt sich gerne mit Themen wie Gleichberechtigung, dem politischen Geschehen und - für Frauen typisch - Fußball.

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