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„vergiss mich nicht zu schnell“: Levin Liam veröffentlicht erstes Album

„vergiss mich nicht zu schnell“: Levin Liam veröffentlicht erstes Album
Foto: Instagram/@levinliamlevin

Vom Schauspiel zur Musik: Levin Liam hat sein erstes Album rausgebracht. Darauf teilt er mit ruhiger Stimme seine Gedanken zur Liebe, Einsamkeit und der Welt.


Eigentlich ist Levin Liam Schauspieler und Synchronsprecher. Doch seit einiger Zeit ist der 23-Jährige auch in der Musikwelt unterwegs. Vergangenen Freitag hat er sein erstes Album „vergiss mich nicht zu schnell“ veröffentlicht.

Zwischen Liebeskummer und Sehnsüchten

Er ist nicht der einzige junge deutsche Künstler, der vom Schauspiel zur Musik wechselt. In jüngster Zeit sind etwa auch Nina Chuba und Paula Hartmann als Sängerinnen erfolgreich. Letztere ist sogar Teil von Liams EP. Zwar featuret sie keinen Song, ist aber Teil von den zwei Audiospuren – „umentschieden skit“ und „schwierige situation skit“. Auch wenn es keine Lieder sind, sind sie Teil des Albums und fangen die melancholische und verlorene Stimmung ein.

Das Album handelt von Liebe, dem Verlorengehen in Gedanken und Sehnsüchten. Es wirkt so, als versuchte Levin Liam auf diesem Album, seine Gedanken zu sortieren, während er sie leicht vor sich hin nuschelt. Aber auch mit der politischen Lage und Problemen auf der Welt beschäftigt sich der Sänger, etwa im Song „witz“: „Wie’s gerade ist, soll uns gefallen/ Und es gefällt uns auch, dass sieht man schließlich an den bunten Zahlen/ Kein Plan, was ich dir dazu sagen soll/ So viel Kacke, die wir alle tragen sollen.“

Die wichtigsten Themen aber, und damit reiht er sich in deutsche Indie-Musik bestens ein, bleiben auch für Levin Liam Herzschmerz, vergangene Liebe und Selbstfindung. So singt er in „finde mich“: „Folg dir auf Schritt und Tritt/ Was nicht da ist, erfinde ich./ Und wenn’s mal nicht so ist/ was da mal war, verschwindet nicht/ Ich hoff, du findest dich/ Ich hoff, ich finde mich.“

Levin Liam: Album mit Kurzfilm

Thematisch ist das Album des 23-Jährigen zwar nichts Neues, dennoch schafft er es, seine Worte mit einer angenehmen Stimme zu erzählen. Mit langsamen Beats, die er zusammen mit Cato gebaut hat, kreiert er eine entspannte Ruhe, der man gerne zuhört.

Diese angenehme Atmosphäre fängt er auch in einem Kurzfilm ein, den er zusammen mit dem Album auf Youtube veröffentlichte. Der Film gibt außerdem einen Einblick in den Entstehungsprozess des Albums. Breites zu älteren Projekten von ihm gehören kurze Filme, in denen er selbst Regie führt, aber auch auftritt.


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Über den Autor/die Autorin:

Ella Rinke

Ella (21) studiert Medien und Kommunikation. Neben Kunst interessiert sie sich für Musik, die sie bei MADS rezensiert. Dazu schreibt sie über alles, was gerade so passiert.

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