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„Thor: Love and Thunder“: Derber Humor ohne komplizierte Handlung

„Thor: Love and Thunder“: Derber Humor ohne komplizierte Handlung
Foto: Disney/Marvel Studios

In „Thor: Love and Thunder“ führt Taika Waititi beim zweiten Thor-Film in Folge Regie – und überzeugt wieder mit derbem Humor. Insgesamt kommt der Film allerdings nicht an den Vorgänger ran, meint MADS-Autor Jeffrey.


Mit „Thor: Love and Thunder“ hat der Donnergott als erster Superheld im Marvel Cinematic Universe (MCU) einen vierten Solo-Film bekommen. Zu verdanken ist das vor allem Regisseur Taika Waititi, der im Vorgängerteil „Thor: Tag der Entscheidung“ mit seiner bunten und verrückten Inszenierung dem Charakter Thor neues Leben eingehaucht hat. Denn im dritten Teil bleibt vor allem ein Thor in Erinnerung, der überraschend viel Quatsch macht und damit ganz anders ist als noch in den ersten beiden Filmen. Mit dieser Neuausrichtung konnte Waititi auch Hauptdarsteller Chris Hemsworth für eine weitere Fortsetzung gewinnen, obwohl sein Vertrag eigentlich schon ausgelaufen war.

Thor und Mighty Thor gegen den Götterschlächter

In „Thor: Love and Thunder“ trifft der Donnergott nun auf den Götterschlächter Gorr. Dieser will, wie der Name schon andeutet, alle Götter töten, nachdem sein eigener Gott ihn verraten hat. Gespielt wird er von Oscar-Preisträger Christian Bale, was im Vorfeld bei den Fans für Begeisterung sorgte. Im Kampf wird Thor wieder von Königin Valkyrie (Tessa Thompson) und vom Steinwesen Korg (Taika Waititi) unterstützt. Unerwartete Hilfe bekommen sie außerdem von der Astrophysikerin Jane Foster, die in den ersten beiden Thor-Filmen bereits als Geliebte von Thor auftauchte. Als Mighty Thor, eine weibliche Version von Thor, beherrscht sie nun Thors magischen Hammer Mjölnir. Darstellerin Natalie Portman konnte ebenfalls von Regisseur Waititi überzeugt werden, wieder in einem „Thor“-Film mitzumachen, nachdem sie aufgrund von Differenzen mit Marvel nicht in „Thor: Tag der Entscheidung“ mitgespielt hatte.

Wer vom vierten „Thor“-Teil einen Film wie „Doctor Strange in the Multiverse of Madness“ erwartet, wird vermutlich enttäuscht. Darin gab es unzählige Verweise auf andere Marvel-Storys, viele Fans verließen grübelnd das Kino. Der Vorteil von „Love and Tunder“ ist aber, dass man nicht alle neuesten Filme und Serien aus dem MCU glasklar im Gedächtnis haben muss, um den Film zu verstehen. An „Thor: Tag der Entscheidung“ kommt der Film dennoch nicht ganz heran, da die Handlung phasenweise leicht vorhersehbar ist. Doch durch denselben derben Humor wie im dritten Teil ist „Thor: Love and Thunder“ trotzdem ein guter Film zum Abschalten.


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Über den Autor/die Autorin:

Jeffrey Ji-Peng Li

Jeffrey (21) studiert Medizin, obwohl er noch nie Grey‘s Anatomy geschaut hat. Trotzdem schreibt er gerne über Filme und Serien, aber auch über den Uni-Alltag und was ihn sonst beschäftigt.

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