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So könnt Ihr Künstlern während der Corona-Krise helfen

So könnt Ihr Künstlern während der Corona-Krise helfen
Foto: vontiling.de/dont-let-music-die

Keine Konzerte und Festivals: Während der Corona-Krise fällt für Musiker das Livegeschäft weg. Das bedeutet nicht nur Trauer bei den Hardcorefans, die ihre Idole nicht live erleben können, sondern auch ein großer Einnahmeverlust für die Künstler. MADS erklärt euch, wie ihr nicht nur eure Lieblingsbands oder Sänger*innen unterstützen könnt, sondern auch Kinos, Autoren, Tätowierer oder Theaterhäuser.


Seit sich das Coronavirus in Europa großflächig ausbreitet, sind unter anderem in Deutschland größere Personenansammlungen verboten. Das heißt unter anderem: Keine Konzerte und Festivals mehr. Für die Musiker ist dies ein großer Einnahmeverlust und gerade für kleinere Einzelkünstler und Gruppen existenzbedrohend.

Kauft Merchandise der Künstler

unsplash.com/@rocinante_11

Wenn ihr eure Lieblingsmusiker unterstützen wollt, ist neben Streams und CD-Käufen jetzt der richtige Zeitpunkt, um in Merchandise zu investieren. Ein T-Shirt, eine Fahne, ein Armband – völlig egal. Das Modelabel Von Tiling hat außerdem die Aktion „Don’t let music die!“ ins Leben gerufen. Verkauft werden Shirts und Hoodies mit Sondermotiv, organisch und fair produziert. Das Motiv ist dasselbe, jedoch können Interessierte beim Schnitt aus neun Ausführungen wählen. Der Gewinn wird von dem Modelabel zum 100 Prozent an Musiker, Vereine und Stiftungen aus der Eventbranche gespendet. Dazu gehört unter anderem orchesterstiftung.de, weitere Spendenziele der noch jungen Aktion sind in Planung. Hinter dem Ganzen steht YouTuber Alexander Prinz, eher bekannt als „Der Dunkle Parabelritter“.

Alexander Prinz. Instagram/@der_dunkle_parabelritter

Primär berichtet Prinz in seinen Videos über Metal, jedoch werden mit „Don’t let music die!“ auch Künstler anderer Genres unterstützt.

Weitere Unterstützungsmöglichkeiten außerhalb der Musik:

1. Bildende Künstler und Tätowierer verkaufen zurzeit Prints ihrer Werke. Wie zum Beispiel der hannoveraner Tätowierer Christopher Harmening. Auf Instagram (@still_blastin) zeichnet er Bilder, die er anschließend online anbietet.

2. Theaterhäuser und Festivals setzen auf Streams oder nicht zurückgegebene Tickets. Wie auch das Theater in Lüneburg. Auf deren Website heißt es: „Das Theater Lüneburg ist auf die Einnahmen durch den Verkauf von Eintrittskarten angewiesen. Deshalb wäre es eine sehr große Hilfe für uns, wenn Sie sich entscheiden könnten, den Eintrittspreis für die von Ihnen gekauften Karten entweder in einen Gutschein (Gültigkeit 3 Jahre) umbuchen zu lassen oder dem Theater als Spende zukommen zu lassen.“

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3. Autoren unterstützt ihr am besten, indem ihr Bücher über den Buchhandel direkt bestellt – das hilft nicht nur dem deutschen Einzelhandel, auch die Künstler erhalten höhere Gagen. Bei Händlern wie Thalia, Osiander und Hugendubel ist die Lieferung kostenfrei, der Buchpreis ist in Deutschland ohnehin gebunden und somit überall gleich.


4. Kinos bieten derzeit auf hilfdeinemkino.de an, sich für ein paar Minuten Trailer und Werbung anzusehen, um Einnahmen zu generieren.

Von Annika Eichstädt

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