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So klingt das neue Album von Milky Chance

So klingt das neue Album von Milky Chance
Foto: Britta Pedersen/dpa

Ende November bringen Milky Chance mit „Mind the Moon“ ihr drittes Album raus. Die Songs vereinen altbekannte Beats des Duos mit wenigen Highlights internationaler Sounds.


​Mit „Mind the Moon“ veröffentlichen Milky Chance ihr drittes Album. Bekannt sind die beiden Kasseler mit leicht rauen Stimmen für ihren folkigen Electrosound . Die Kombination bleibt auch beim neuen Album das musikalische Herzstück.

Internationale Sounds

Und tatsächlich ist „Mind the Moon“ nah an den Songs, die man schon von Milky Chance kennt. Allerdings: Clemens Rehbein und Philipp Dausch haben allerhand neue Ideen, die die Reproduktion des alten Stils aufwerten: Der Opener „Fado“ ist gespickt mit Frequenzen des gleichnamigen portugiesischen Sounds. Der gekonnte Mix von traditioneller Gitarrenmusik von der iberischen Halbinsel mit elektronischen Klängen hinterlässt einen eingängigen Ohrwurm.

Fern vom musikalischen Mond

Auch die Koproduktion „Rush“ mit dem Belgier Témé Tan kommt mit starkem Bass daher. Mit Chorstimmen ein Highlight, die an Afropop erinnern, setzt der Refrain ein Highlight. Schade nur: Den meisten der übrigen Titel fehlt ein eigener Wiederekennungswert. Bei „Window“, „Daydreaming“ und „We Didn’t Make It To The Moon“ klingt der Sound des jungen Duos ähnlich monoton, ruhig und ideenlos. Alles beim Alten, aber mit kleinen, gelungenen Experimenten – so lässt sich „Mind the Moon“ zusammenfassen. Sicher nett anzuhören, aber Milky Chance haben schon Recht: Auf den musikalischen Mond werden sie es damit nicht schaffen. 

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Von Jacqueline Hadasch


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