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Skandal um MontanaBlack: Hakenkreuz-NFT im Gewinnspiel

Skandal um MontanaBlack: Hakenkreuz-NFT im Gewinnspiel
Foto:  Philipp Schulze/dpa

Der deutsche Streamer MontanaBlack hat bei einem Gewinnspiel NFTs verlost. Dafür steht er jetzt in der Kritik, denn eins der digitalen Bilder zeigte einen Affen mit Hakenkreuzarmbinde.


Einer der bekanntesten deutschen Streamer steht für eine NFT-Aktion in der Kritik. Marcel Eris, besser bekannt als MontanaBlack, bewarb ein Gewinnspiel, bei dem NFTs des Kongodo Club verlost wurden. Dieses veröffentlichte er am Dienstag auf seinem Twitter-Kanal und löste eine Welle der Empörung aus. Denn auf einem der Bilder war eine Hakenkreuzarmbinde zu erkennen.

Was ist ein NFT?

NFT steht für Non-Fungible Token und ist ein nicht ersetzbares digital geschütztes Objekt. Hierdurch werden in jüngster Zeit häufig Dateien wie computergenerierte Kunstwerke, Memes, Musik oder Objekte in Computerspielen als Einzelstücke gekennzeichnet, um gesammelt und gehandelt werden zu können. Somit erhält der Käufer ein Originalwerk, welches nicht ersetzbar ist. Obwohl der Wert dieser digital geschützten Objekte sehr umstritten ist, investieren viele NFT-Fans in die virtuellen Güter.

MontanaBlack rechtfertigt sich

Auch die Reaktion des Streamers kam nicht überall gut an. „Ich für mich ganz persönlich hätte es vermutlich gar nicht gelöscht“, sagte MontanaBlack und begründete das mit historischer Relevanz. „Diese ganze Nazi-Scheiße gehört halt leider auch zu dem, was damals passiert ist, dazu.“

Nach großem Aufruhr rechtfertigte sich MontanaBlack erneut in seinem Livestream auf Twitch. Er habe das Bild nicht überprüft, was er als Fehler bezeichnet. Außerdem habe er unreflektierte Aussagen getroffen, da er das Gefühl hatte, Stellung beziehen zu müssen. Er distanziere er sich vom Rechtsextremismus und Nazisozialismus, sagte der Streamer und beendete damit seine Stellungnahme.

Von Fynn Petzka



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