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Podcast für Filmfans: Das ist der „Mubi Podcast”

Podcast für Filmfans: Das ist der „Mubi Podcast”
Foto: Unsplash/FPVmat A

Mubi ist als Streamingservice für Indie- und Arthouse-Kino bekannt – ein selbsternannter Kurator für gute Filme. Wer sich das Abo nicht leisten kann – oder will – , kann dennoch den Podcast hören.


Filme streamen kann man inzwischen auf etlichen Plattformen: HBO Max, Prime Video, Netflix, Disney Plus und Co. Der Anbieter Mubi sticht aus dieser Masse hervor, denn die britische Firma hat es sich zur Aufgabe gemacht, sich als Kurator für gutes Kino zu präsentieren. Da gehören Releases frisch von den Festivals dazu, Indie- und Arthouse-Filme – jedoch findet man keine Serien und aktuellen Blockbuster auf der Website. Wer sich im Dickicht des Onlinestreamings nicht auch noch ein weiteres Abo holen möchte, dem gefällt womöglich trotzdem der dazugehörige Podcast.

Drei Staffeln, drei Mottos

Jede der drei Staffeln des „Mubi Podcasts“ läuft beziehungsweise lief unter einem eigenen Motto. Staffel eins – betitelt „Lost in Translation” – befasste sich mit Filmen, die national Wellen schlugen, global jedoch unter dem Radar blieben. In den Folgen geht es unter anderem um „Turkish Delight” von Paul Verhoeven. Die zweite Staffel „Only in Theaters” wiederum hat als Fokus einzelne Kinos, die einen Einfluss auf Film- und Geschichte allgemein hatten. Die aktuelle dritte Staffel „Needle on the Record” hingegen legt das Augenmerk auf den Einsatz von Musik in Filmen.

„Mubi Podcast”: Jede Menge Interviews

Noch dazu gibt es etliche Interviews mit Filmschaffenden. Erst kürzlich wurden die Gespräche vom „Cannes“-Fesival hochgeladen, in denen unter anderem Wim Wenders und Idiko Enyedi zu Wort kommen. Kurzum: An Variation von Themen, Inhalten und Formaten fehlt es nicht. Damit ist der „Mubi Podcast“ nicht bloß eine gute Ergänzung zum Streamen, sondern lässt sich auch unabhängig davon konsumieren. Host Rico Gagliano führt souverän durch die Folgen, die je nach Episode zwischen zehn und 45 Minuten lang sind.

Für Filmfans und selbst erkorene Cineasten ist der Podcast damit eine klare Empfehlung – und auch wer nur einzelnen Folgen eine Chance gibt, kann sein Wissen rund um Kino und Film erweitern.


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Über den Autor/die Autorin:

Marie Bruschek

Marie (20) studiert Weltliteratur. Wenn sie nicht gerade schlechte Wortwitze macht oder sich zum zehnten Mal Mamma Mia anguckt, schreibt sie für MADS über alles, was sie gerade interessiert.

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