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„Party In My Head“: Pain parodiert den Corona-Lifestyle

„Party In My Head“: Pain parodiert den Corona-Lifestyle
Foto: Peter Tägtgren (rechts, hier mit Till Lindemann) ist Sänger der Band Pain. Foto: Britta Pedersen/dpa

Während der Corona-Zeit war vieles anders: Die schwedische Metalband Pain nimmt einige der Veränderungen in ihrem neuen Song „Party In My Head“ aufs Korn.


Die schwedische Band Pain hat fünf Jahre nach ihrem jüngsten Album einen neuen Song veröffentlicht. „Party In My Head“ nimmt scherzhaft Bezug auf die Corona-Pandemie. Der Song beginnt bereits mit den Worten „I’ve been staring at the wall and trying not to lose my head“ und stellt dabei die Einöde der vergangenen Monate dar.

Die Zeit der Isolation mit wenigen Kontakten und ohne Veranstaltungen war schwer für viele Menschen. Ersehnte Feiern mussten imaginär bleiben, eine bloße Hoffnung, darauf bezieht sich der Titel des Songs. „We’re all locked up, we’re all shut down“, fasst das Lied zusammen. Auch das Video spielt mit dem vergangenen Jahr: Videoanrufe und Bildstörungen werden als Stilmittel verwendet, Masken, Pizzakartons und Klopapier sind bereits im ersten Shot zu sehen. Sänger Peter Tägtgren präsentiert sich selbst mit mürrischem Gesicht und in Bademantel und Schlafanzug in einer engen Wohnung.

Pain-Frontmann Tägtgren: Vielseitiger Musiker

Die Band Pain ist das zweite Projekt des schwedischen Multiinstrumentalisten Tägtgren. Er ist ansonsten als Sänger der Death-Metal-Band Hypocrisy und Produzent diverser großer Metal-Bands bekannt. Bis 2020 war er außerdem das zweite Mitglied von Rammstein-Sänger Till Lindemanns Nebenprojekt Lindemann. Bei Pain nutzt Tägtgren Klargesang. Die Musik ist melodischer Alternative Metal mit Elektro-Elementen.

Am Ende kommt dabei ein Song mit Ohrwurmpotential heraus. Es ist die zweite Single, die Tägtgren dieses Jahr mit Pain veröffentlichte. Die vorige Veröffentlichung „Gimme Shelter“ war allerdings ein Rolling-Stones-Cover. Ein vollständiges Album wurde noch nicht angekündigt, doch Lust darauf macht „Party In My Head“ auf jeden Fall.

Von Annika Eichstädt


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