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Onlineportal „Ich bin alles“ informiert zum Thema Depressionen

Onlineportal „Ich bin alles“ informiert zum Thema Depressionen
Foto: Unsplash/Adrian Swancar

Die Corona-Pandemie ist für viele eine psychische Belastung. Zunehmend leiden auch Kinder und Jugendliche unter Depressionen. Mit dem neuen Infoportal „Ich bin alles“ will das LMU Klinikum Betroffenen helfen.


Was sind eigentlich Depressionen? Wie erkenne ich sie? Und was kann ich dagegen tun? Diese Fragen beschäftigen immer mehr Kinder und Jugendliche – besonders seit Ausbruch der Corona-Pandemie. Das bestätigt die im Juli veröffentlichte BiB-Studie. Demnach sind zusätzlich 477.000 Jugendliche im Alter von 16 bis 19 Jahren von depressiven Symptomen betroffen. Dabei ist es gerade für junge Menschen oft schwierig, sich richtig über das Thema Depressionen zu informieren. Um Betroffenen zu helfen, gibt es nun die Website „Ich bin alles“.

Das Infoportal ist ein Projekt der Kinder- und Jugendpsychiatrie des Münchener LMU Klinikums, das in Partnerschaft mit der Beisheim Stiftung gegründet wurde. Es richtet sich an junge Menschen, die von Depressionen betroffen sind. Gleichzeitig bietet es auch Informationen für Angehörige und Menschen, die sich nur über das Thema erkundigen wollen.

„Ich bin alles“: Infotexte, Interviews und Podcast

Das Angebot der Website umfasst verschiedene Formate. So gibt es neben Infotexten auch Podcasts und Interviews zu verschiedenen Fragen. Zudem ist „Ich bin alles“ auch auf Social-Media-Kanälen bei Instagram, Youtube und Tiktok vertreten.

Von Jugendlichen für Jugendliche

Um einen möglichst leichten und altersgerechten Zugang zum Thema zu ermöglichen, haben Kinder und Jugendliche, die selbst an Depressionen leiden, bei der Entwicklung des Portals mitgeholfen. So teilen sie dort beispielsweise eigene Erfahrungen zum Umgang mit ihren Depressionen und darüber, wo sie Hilfe gefunden haben. Außerdem legt das Portal großen Wert darauf, dass es sich um wissenschaftliche Informationen handelt, die für junge Menschen leicht erklärbar gemacht werden. Daher werden die Aussagen und Erfahrungen von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern gestützt.


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Über den Autor/die Autorin:

Ella Rinke

Ella (20) studiert Medien und Kommunikation. Neben Kunst interessiert sie sich für Musik, die sie bei MADS rezensiert. Dazu schreibt sie über alles, was gerade so passiert.

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