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„Not Okay“: Neuer Satirefilm enthält wichtige Message

„Not Okay“: Neuer Satirefilm enthält wichtige Message
Foto: Nicole Rivelli/Disney+

Humor ist ein bewährtes Mittel, um psychische Probleme zu verarbeiten. Gänzlich verschwinden diese Probleme dadurch aber nicht. Das macht auch die Satire „Not Okay“ deutlich: Sie fängt lustig an, endet aber mit einer ernsten Message.


An dieser Story ist nichts okay: Seit dem 12. August ist das amerikanische Drama „Not Okay“ mit Zoey Deutch und Dylan O´Brien auf Disney+ verfügbar. Es geht um die frustrierte Nachwuchsjournalistin Danni, die versucht, mehr Aufmerksamkeit zu bekommen – sowohl auf Social Media als auch von einem Mann. Sie beginnt zu lügen und behauptet, an einem Programm für aufstrebende Journalistinnen und Journalisten in Paris teilzunehmen.

„Not Okay“: Zwischen Instagram und Terrorgefahr

Als im unmittelbaren Umfeld ihres vermeintlichen Aufenthaltsorts in Paris eine Anschlagsserie stattfindet, wird Danni in der Öffentlichkeit auf einmal als Überlebende der Anschläge dargestellt und geht viral. Anstatt das Missverständnis aufzuklären, spielt sie mit und scheint die Aufmerksamkeit zunächst zu genießen. Im Verlauf des Films wird jedoch deutlich, wie sehr ihre mentale Gesundheit unter den Geschehnissen leidet.

Die Satire nimmt etliche Themen der Generation Z auf: Tiktok-Trends, die LGBTQ+-Community und Abtreibung spielen im Film eine kleine Rolle. Ein größerer Fokus liegt auf Gewalt und Waffengesetzen in den USA. Und natürlich auf den Schattenseiten von Social Media.

#IAmNotOkay auf Social Media

So geht im Film der neue Hashtag #IAmNotOkay viral. Er soll ermutigen, über Probleme zu sprechen, sich Hilfe zu suchen und nicht zu verstecken. Eine wichtige Message, die auch den Weg in die echte Welt geschafft hat – so nutzen bereits einige Userinnen und User in den sozialen Medien den Hashtag, um über mentale Probleme und Depressionen zu sprechen. Wobei natürlich nicht abschließend gesagt werden kann, welchen Einfluss der Film auf diese Posts hatte und wie oft der Hashtag zufällig gewählt wurde.

Dem Film jedenfalls gelingt ein unterhaltsames Zusammenspiel von ernsten, wichtigen Themen und einer humorvollen Verpackung. Auch die Musikauswahl trifft den Geschmack der jungen Zielgruppe. Es sind die kleinen Dinge, die die Satire realitätsnah machen. Dazu gibt es einige Gänsehautmomente, zu denen Darstellerinnen und Darsteller, Drehbuch und Kameraarbeit gleichermaßen beitragen. Das unerwartete Ende rundet „Not Okay“ schließlich ab.

Von Haley Tschammer


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Über den Autor/die Autorin:

MADS-Team

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