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Jugendliche: Ab wann sind Fitnessstudios sinnvoll?

Jugendliche: Ab wann sind Fitnessstudios sinnvoll?
Foto: Foto: unsplash/ Risen Wang

Auch bei jungen Menschen liegen Fitnessstudios aktuell voll im Trend. Doch ist es überhaupt sinnvoll, so früh wie möglich mit Kraftsport und Gewichten anzufangen? Sportwissenschaftler Ingo Froböse klärt auf.


Wenn man heutzutage man durch Fitnessstudios geht, trifft man dort mit hoher Wahrscheinlichkeit auch auf junge Mitglieder. Das Fitnessstudio ist bei Jugendlichen immer beliebter, was an zahlreichen Vorbildern liegen mag, die sie auf Tiktok, Instagram und Youtube finden können. Doch ist das überhaupt sinnvoll? Im Gespräch mit MADS klärt Sportwissenschaftler Ingo Froböse über mögliche Risiken auf und gibt Tipps, wie der Start im Fitnessstudio für junge Menschen klappen kann.

Ab welchem Alter kann man im Fitnessstudio starten?

Laut Froböse können Jungen ab 16 Jahren mit dem Training im Fitnessstudio beginnen. Mädchen könnten bereits etwas früher starten, da deren Wachstum früher abgeschlossen ist. Es sei sehr wichtig, sich erst einmal einen geeigneten Trainingsplan zusammenstellen zu lassen und langsam zu starten. In der ersten Phase ist es laut Froböse von großer Bedeutung, die richtige Technik zu erlernen. Danach könne man langsam anfangen, mit Gewichten zu trainieren. Entgegen den Ratschlägen einiger Youtuber empfiehlt der Sportwissenschaftler, eher weniger Gewicht zu benutzen und auf die Ausführung zu achten. Es gelte: Mehr Wiederholungen, statt mehr Gewicht. Nach vier bis sechs Monaten kann man laut Froböse die Belastung erhöhen, also mehr Gewicht benutzen und die Anzahl der Wiederholungen reduzieren. Froböse rät hierbei: 4 bis 6 Wiederholungen bei höherem Gewicht.

Warum nicht früher anfangen?

Laut dem Sportwissenschaftler ist es wichtig, mit dem Training zu warten, bis das Wachstum abgeschlossen ist. Wer zu früh intensiv mit Gewichten trainiert, könne Wachstumsfugen im Körper zerstören. Außerdem sei das Sehnengewebe noch nicht so belastbar. Trainiere man trotzdem im Fitnessstudio, könnten sich die Sehnen entzünden oder sogar reißen. Davor warnt Froböse, der selbst schon Erfahrungen damit gemacht hat.

Fitnessstudios: Welche Alternativen gibt es?

Als Alternative zum Fitnessstudio empfiehlt Froböse Krafttraining mit dem eigenen Körpergewicht. Gute Übungen seien klassische Liegestützen, Klimmzüge und Kniebeugen. Diese lassen sich in verschiedenen Variationen trainieren, die unterschiedliche Muskelgruppen beanspruchen. Wichtig ist laut Froböse, dass die Übung korrekt ausgeführt wird – auch hier ist also eine gute Technik erforderlich. Viele Übungen würden nur eine Sportmatte erfordern und schon könne das Home-Workout losgehen.

Von Fries Bammert



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