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„Jugend geht baden“: Aktion für die Vergessenen in der Corona-Pandemie

„Jugend geht baden“: Aktion für die Vergessenen in der Corona-Pandemie
Foto: Jugend geht baden

Während des Corona-Lockdowns mussten junge Menschen oft zurückstecken: keine sozialen Kontakte, kein Präsenzunterricht, kaum Lockerungen. Das soll sich ändern. Die Initiative „Jugend geht baden“ des Deutschen Bundesjugendrings stellt konkrete Forderungen.


Sie stecken mitten in ihrer persönlichen Entwicklung und müssen während der Pandemie Verantwortung übernehmen. Jugendliche haben sich seit Beginn der Corona-Krise stark eingeschränkt und ihre Kontakte reduziert. Dennoch würden sie bei politischen Entscheidungen kaum berücksichtigt, meinen die Verantwortlichen der Aktion „Jugend geht baden“ des Deutschen Bundesjugendrings.

Mit ihrer Initiative möchten sie das ändern: Kinder und Jugendliche sollen in der Politik und in der Gesellschaft eine zentrale Rolle spielen, ihre Stimme soll hörbar und ihre Bedürfnisse sichtbar gemacht werden, fordern die Verantwortlichen.

Das sind die Forderungen von „Jugend geht baden“

Konkret fordern die Initiatoren der Aktion „Jugend geht baden“, dass Kinder und Jugendliche oberste Priorität sind. Die Ferien sollen nicht durch Sommerschulen ersetzt werden. Außerdem solle es bundesweit einheitliche Übernachtungsregelungen geben. „Für die Sommerferien braucht es Planungssicherheit für Freizeiten mit Übernachtungen“, schreiben die Initiatoren auf jugendgehtbaden.de. „Die freien Träger müssen dabei unterstützt werden, Freizeiten, Ferienspiele und Zeltlager mit wirksamen Schutz- und Hygienekonzepten umsetzen zu können.“

Freiräume außerhalb der Schule seien für die Persönlichkeitsentwicklung junger Menschen extrem wichtig, betonen die Vertreter des Bundesjugendrinds. Kinder und Jugendliche brauchten Zeit, um sich auszuprobieren, neue Erfahrungen zu sammeln und Verantwortung, Gemeinsinn und Solidarität zu lernen.


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1 Kommentar

  1. Avatar

    Jugendliche haben es im Gegensatz zu den Alten, Alleinstehenden, Arbeitslosen und Kranken sehr gut. Stellt doch erstmal Forderungen für die wirklich Bedürftigen!

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