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Bundestagswahl: Das sind die besten Memes zum Wahlkampf

Bundestagswahl: Das sind die besten Memes zum Wahlkampf
Foto: Instagram.com/@fabiankoester

In Interviews, Videos und auf Wahlplakaten zur Bundestagswahl kommen die Politikerinnen, Politiker und Parteien nicht immer gut weg. Einige von ihnen landen deshalb als satirische Memes im Netz. MADS stellt die lustigsten vor.


Im Vorfeld der Bundestagswahl 2021 äußern sich Politikerinnen und Politiker in zahlreichen Interviews zu aktuellen Themen und erklären ihre Wahlziele. Die dazugehörigen Parteien unterstützen ihre Kandidatinnen und Kandidaten mit Wahlwerbung, wie zum Beispiel Plakataktionen. Einige Statements und Kampagnen stoßen jedoch besonders bei der jungen Bevölkerung auf Widerspruch. Ihren Unmut drücken die Wählerinnen und Wähler aus, indem sie die Aussagen auf Instagram und Twitter in Memes verwandeln.

Laschet fand nicht immer die passende Antwort

Ein jüngeres Beispiel ist der Auftritt von CDU-Kanzlerkandidat Armin Laschet bei dem TV-Format „Late Night Berlin“, das von Klaas Heufer-Umlauf moderiert wird. Dort stellten Kinder Laschet kritische Fragen, auf die er nach Netzmeinung nicht immer die passende Antwort fand. Auf die Frage „Warum rauchen Sie? Das ist doch ungesund“ antwortete der Kanzlerkandidat: „Ich rauche die nicht auf Lunge.“ Großes Unverständnis über diese Aussage drückten zum Beispiel diese Twitternutzer aus:

Politiker haben Angst vor Kinderreportern

Auch die NDR-Satiresendung „Extra3“ machte sich über den gesamten Auftritt von Laschet bei „Late Night Berlin“ lustig. SPD-Kanzlerkandiadat Olaf Scholz und Grünen-Kandidatin Annalena Baerbock stellten sich ebenfalls den Fragen der elfjährigen Kinderreporter Pauline und Romeo. Sie ernteten für ihre Auftritte allerdings kaum Spott im Netz.

Doch nicht nur im Interview bei „Late Night Berlin“ fanden Internetnutzer Antworten von Armin Laschet unangebracht. Auf Twitter reagierte ein User auf eine Szene aus dem jüngsten TV-Triell auf ProSieben, Sat.1 und Kabel 1 wie folgt:

Bundestagswahl: Wahlplakate werden zu „Sauf-Meme-Plakaten“

Der deutsche Komiker Fabian Köster, der unter anderem als Reporter für die ZDF-Satiresendung „Heute Show“ arbeitet, veröffentlicht auf seinem Instagram-Kanal regelmäßig Memes zur Bundestagswahl. Die Plakatkampagnen der unterschiedlichen Parteien kommentierte Köster als „Sauf-Meme-Plakate“.

Olaf Scholz: Vergesslichkeit statt Leugnung?

Zudem machte sich Köster über die „Vergesslichkeit“ von Olaf Scholz lustig. Hintergrund ist die Cum-Ex-Affäre. 2016 wollten Hamburger Finanzbeamte für das Steuerjahr 2009 einen Betrag von 47 Millionen Euro zunächst von der Hamburger Warburg Bank zurückfordern, die aus illegalen Cum-Ex-Geschäften stammen sollen. Doch die Behörde änderte ihre Meinung und verzichtete auf das Geld. Es gab den Verdacht, dass Scholz ebenfalls in die Beschuldigungen verwickelt sein könnte – er dementiert diese Vorwürfe.  

Annalena Baerbock im Visier der „Heute Show“

Annalena Baerbock hat ein Buch geschrieben, das sie nach Plagiatsvorwürfen noch einmal überarbeitet. Im Interview mit „Late Night Berlin“ sagte sie dazu: „Hinterher habe ich auch gesagt: ‚Mensch, ich hätte nicht gerade, wo unserer Wahlkampf angefangen hat, ein Buch schreiben sollen.‘ Hinterher ist man dann immer klüger.“ Auf diese Affäre regierte die ZDF-Satiresendung „Heute Show“ auf ihrer Instagram-Seite so:

Enteignungen: Kritik an Franziska Giffey

Franziska Giffey, SPD-Kandidatin für die Wahl zum Abgeordnetenhaus, sprach sich jüngst gegen Enteignungen großer Wohnungskonzerne in Berlin aus. In einem RBB-Interview sagte sie, dass sie selbst im Osten aufgewachsen sei und wüsste, was Enteignungen bedeuteten. „Enteignungen schaffen keine neuen Wohnungen“, erklärte Giffey. „Außerdem müsste Berlin bei den 240.000 Wohnungen, um die es geht, mehr als 30 Milliarden Euro an Entschädigungen zahlen.“ Das sei sehr viel Geld, das dringend für die Infrastruktur und andere öffentliche Aufgaben gebraucht werde. Eine Twitteruserin äußerte sich so zu Giffeys-Statement:


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Über den Autor/die Autorin:

Laura Ebeling

Laura (22) studiert Kommunikationsmanagement - oder einfacher gesagt "irgendwas mit Medien". Von ihren Kenntnissen macht sie auch hier Gebrauch und beschäftigt sich gerne mit Themen wie Gleichberechtigung, dem politischen Geschehen und - für Frauen typisch - Fußball.

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