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Black History Month: Was ist das eigentlich?

Black History Month: Was ist das eigentlich?
Foto: Unsplash

Auch in diesem Jahr feiern schwarze Menschen weltweit im Februar den Black History Month. Warum dieser Monat auch in Deutschland wichtig ist, erklärt MADS-Autorin Sarah (19) in einer Serie. Heute: Deshalb gibt es den Black History Month.


Seit 55 Jahren dürfen schwarze Männer und Frauen in den USA gleichberechtigt wählen. An dieses Datum und viele andere weltweite Ereignisse erinnert auch der diesjährige Black History Month. 

Ursprünglich hieß der Black History Month Negro History Week und wurde in der zweiten Februarwoche in den Vereinigten Staaten gefeiert. Diese Tradition wurde 1926 von dem Historiker Carter G. Woodsen ins Leben gerufen und galt als eine Feierbewegung schwarzer Geschichte und Kultur. In den 20er-Jahren war die Geschichte der Schwarzen nämlich kaum in Geschichtsbüchern zu finden. 

„BlackLivesMatter“ ist eine Bürgerrechtsbewegung aus Nordamerika. Die Anhänger kämpfen vor allem gegen die fahrlässige Polizeigewalt gegen Schwarze.
Foto: Vlad Tchompalov/Unsplash

Woodsen hat den Februar ausgesucht, weil in diesem Monat zwei der wichtigsten Personen der schwarzen Geschichte geboren wurden: der ehemalige US-Präsident Abraham Lincoln und der berühmte afroamerikanische Dichter Langston Hughes. Lincoln setzte sich während seiner Amtszeit für das Ende der Versklavung von Schwarzafrikanern in Amerika ein. Hughes („I, Too“) schrieb in seinen Gedichten den Schmerz und die Hoffnung auf Besserung der afroamerikanischen Gesellschaft nieder. 

Den Black History Month gibt es seither jeden Februar, hauptsächlich in Kanada und den USA. In den 1990ern wurde der Black History Month erstmalig von der Initiative Schwarze Menschen in Deutschland (ISD)  gefeiert.

Bundestreffen der ISD – Initiative Schwarze Menschen in Deutschland Bund e.V. 
Foto: http://isdonline.de/

Der Monat ist vollgepackt mit Themen rund um das Schwarzsein. Mithilfe von Blogs, Artikeln oder auch Instagram-Accounts werden Personen und Meilensteine der schwarzen Geschichte erkundet und offengelegt. Der Instagram-Account @rosa_mag beschäftigt sich beispielsweise intensiv mit dem Black History Month in Deutschland. Das Magazin spricht Missstände direkt an und regt Diskussionen über Rassismus an.

Lies auch:

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