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„Wetten, dass…“-Abschied: Thomas Gottschalk erntet Kritik und Spott in sozialen Medien

„Wetten, dass…“-Abschied: Thomas Gottschalk erntet Kritik und Spott in sozialen Medien
Foto: Philipp von Ditfurth/dpa

Am Wochenende moderierte Entertainer-Legende Thomas Gottschalk zum letzten Mal „Wetten, dass…“. In den sozialen Medien wird sein Verhalten in der Show kritisiert – Fans des Moderators sprechen sich stattdessen gegen die „woke culture“ aus.


Nach 154 moderierten Shows verabschiedet sich Entertainer Thomas Gottschalk von „Wetten, dass…“. In den sozialen Medien wird die letzte Sendung des ZDF-Traditionsformats diskutiert – der Fokus vieler Userinnen und User liegt wie gewöhnlich auf Moderator Gottschalk.

Unpassende Kommentare, unangenehme Stimmung

Der Moderationsstil des 73-Jährigen kann als oldschool betitelt werden – was kein Wunder ist, schließlich stand der Entertainer allein für „Wetten, dass…“ bereits seit mehr als 30 Jahren regelmäßig vor der Kamera. Während sich das Format hier und da weiterentwickelte, blieb der Moderator lange derselbe, mitsamt seinem losen Mundwerk.

Und eben dieses lose Mundwerk kommt in Verbindung mit Gottschalks persönlichen Ansichten in der Social-Media-Community nicht allzu gut an. Ein Moderator, der seine Gäste und Kandidaten mit aus der Zeit gefallenen Sprüchen versieht, sorgt scheinbar für wenig Entertainment.

Somit ist auch wenig verwunderlich, dass Userinnen und User Kritik an seinem Verhalten üben: „Thomas G. wettet, dass er 100% seiner weiblichen Gäste übergriffig anfassen kann und den Namen sämtlicher Gäste falsch ausspricht“, schreibt da jemand. Auf der Promi-Couch herrschte durch ebendiese Sprüche und die Konter der Gäste häufig eine unangenehme Stimmung, die in den sozialen Medien gleich als Meme-Futter verwendet wurde.

Gottschalks „Wetten, dass…“-Abschied

Am Ende der Sendung richtet Thomas Gottschalk einige persönliche Worte an die Zuschauenden. Seinen Abschied erklärt der Moderator unter anderem damit, dass er im Fernsehen mittlerweile anders spreche als zu Hause – und das sei „keine dolle Entwicklung“.

Statt Shitstorms zu ernten will der 73-Jährige nun also „lieber gar nix mehr“ sagen. In den sozialen Medien gehen die Meinungen zu seinem Abschied weit auseinander: Während eine Partei hinter den Worten einen „verbitterten alten Mann“ sieht, bezeichnet die andere Partei seine Abschiedsrede als „Kommentar zur Meinungsfreiheit in Deutschland“, die durch die „woke culture“ eingrenzt sei. Diese Meinung wird von einigen Userinnen und Usern ebenfalls kommentiert: „Was heute woke genannt wird, war früher einfach Rücksichtnahme und bürgerlicher Anstand.“


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