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So bereitest du dich aufs Studium vor

So bereitest du dich aufs Studium vor
Foto: Austin Distel

Die letzten Tage vor dem Unibeginn stehen an. Doch bevor das erste Semester losgeht, solltest du noch einiges tun von Abizeug loswerden bis Ziele setzen.


A wie Abizeug loswerden ​– spätestens jetzt! Der Start ins neue Studentenleben darf ruhig gebührend gefeiert werden. Der richtige Zeitpunkt um eine emotionale Wegwerf-Zeremonie der alten Physikbücher zu zelebrieren.

B wie Bibliotheks-Ausweis abholen: ​Die BIB ist der beste Freund und Feind deines Studentenlebens. Der Platz an dem du Tage und Nächte über der nächsten Hausarbeit schwitzt. Doch zum Glück kannst du hier mit Freunden zusammen lernen, um die Klausurenphase ein bisschen erträglicher zu machen.

C wie Cafés raussuchen: ​Nach ein paar Wochen kommen dir die vier Wände deiner Wohnung beim Lernen ziemlich triste vor. Dann lohnt sich ein Ausflug ins gemütliche Café um die Ecke. 

D wie Danke sagen: ​Mit dem Studium beginnt ein neuer Lebensabschnitt. Schule und Heimat lassen viele Erstis hinter sich. Zeit, um sich bei Eltern oder Freunden für die Unterstützung während der letzten Jahre zu bedanken. 

E wie Essen vorkochen (lassen): ​Ob Omas leckerer Hackbraten oder Mamas Kartoffelauflauf: Nimm‘ so viel es geht in Tupperdosen mit und friere es im WG-Kühlschrank ein – für schlechte Zeiten.

Damit dein Kühlschrank nicht so aussieht, solltest du ein paar Gerichte vorkochen (lassen) Quelle: Sam Bayle

F wie Freizeit genießen: ​Partys, viel freie Zeit und zwischendurch mal Lernen? So entspannt, wie das Studentenleben immer beschrieben wird, ist es leider nicht. Bevor die ersten Klausuren, Hausarbeiten und Abgaben anstehen, solltest du die Zeit also lieber nutzen, um einfach mal die Füße hochzulegen. 

G wie Gruppen bei Facebook ​suchen: Oftmals bilden Studis der höheren Semester auf Facebook bereits eine Gruppe für den nachfolgenden Jahrgang. So kannst du erste Kontakte zu deinen zukünftigen Kommilitonen knüpfen. 

H wie Hobbys ausleben: ​Bald ist dafür wahrscheinlich weniger Zeit. Zumindest am Anfang.

I wie Informiere dich bei älteren Studis: ​Von den Erfahrungen älterer Studenten kannst auch du profitieren. Welche Seminare lassen sich empfehlen? Wo kannst du dich für die Vorlesungen eintragen? Kontakte zu Studis aus höheren Semestern gibt es zum Beispiel in der O-Woche.

J wie Job suchen: ​Die Zeit des Taschengelds ist vorbei!

K wie Korken knallen lassen: ​Ob als Au-pair im Ausland oder zum Studium in einer entfernten Stadt: Die meisten alten Schulfreunde verstreuen sich in der nächsten Zeit in der ganzen Welt. Zum Abschied solltet ihr also noch einmal eine ordentliche Party schmeißen.   

Zum Abschied könntest du nochmal eine Party schmeißen. Quelle: Unsplash.com

L wie Lustige Studi-Memes abchecken: ​In der Studenten-App Jodel durftest du dich nur undercover aufhalten und sobald du über Studenten-Memes gelacht hast, wurdest du nur abwertend angeschaut. Angeblich konntest du die Witze über den gestressten Studenten nicht verstehen. Doch nun bist du im Kreise der Studis aufgenommen und kannst offiziell mitlachen.

M wie Magentabletten besorgen: ​Die ersten Uni-Wochen beginnen traditionell mit viel Alkohol (siehe O).

N wie Nudelrezepte raussuchen: ​Das wird von nun an dein Hauptnahrungsmittel. Da muss es ja nicht immer nur Pesto dazu geben.

Quelle: Unsplash / Alice Pasqual 

O wie O-Woche besuchen: ​Trinkspiele, Stadtrallye und Kommilitonen kennen lernen – darum geht es in der Orientierungswoche, die oftmals eine Woche vor Beginn der Vorlesungen stattfindet. In dieser Zeit findest du sicher auch deine ersten Uni-Freunde. 

P wie Prüfungsordnung lesen: ​In welchem Semester du welche Module belegen musst, steht in der Prüfungsordnung. Ein Blick in die Ordnung hilft dabei, dass du bei der Kurswahl nicht überfordert bist. 

Q wie Querbeet ins Thema einlesen: ​Die Beschreibung deines Studiengangs klang ganz nett und passt zu deinem späteren Berufsziel? Das ist zwar schön und gut, doch gerade ein bisschen Vorwissen über die Materie deines Studiengangs kann nützlich sein, um sich besser ins Studium einzufinden.

R wie Ruhepol finden: ​Studieren kann phasenweise viel Stress bedeuten – deshalb ist es hilfreich, sich vorher Gedanken zu machen, welche Tricks während der stressigsten Phasen helfen. Das kann ein kurzer Spaziergang im Park sein, zwischendurch mal einen Film zu schauen oder eine kleine Runde Yoga. 

Quelle: Unsplash / Lena Bell 

S wie Stadt erkunden: ​Wenn du dich nicht für die Uni in der Heimatstadt entschieden hast, dann schau dich doch mal um, wo du gelandet bist. Wo gibt es in deiner Gegend die besten Bars und Kneipen? Das verleiht dir außerdem einen Vorsprung bei der Stadtrallye der O-Woche.

T wie Terminkalender-App runterladen: ​Tschüss Familienhotel, heißt es für viele, die zum Studieren ihren Wohnort verlassen. Das bedeutet: Niemand mehr, der dich an den Zahnarzttermin oder den Termin beim Bafög-Amt erinnert. Damit du nicht sofort den Überblick verlierst, lohnt sich eine App, mit vorgemerkten Erinnerungen. 

U wie Uni-Sport anmelden: ​Besser vorm Semesterstart, dann sind die besten Kurse noch nicht voll.

V wie Vorkurse besuchen: ​Noch früher mit dem Lernen beginnen? Das ist zwar ätzend, doch in einigen Studienfächern notwendig, um wichtige Grundlagen aufzuarbeiten. Gerade in den MINT-Fächern werden die Kurse ein bis zwei Wochen vor Unistart angeboten.

W wie WG-Putzplan erstellen: ​Steckt die Regeln in der WG am besten direkt zu Beginn ab, bevor es mitten im Semester Stress gibt.

X wie Xenophontisch: ​Du weißt nicht was das heißt? Dann solltest du dir jetzt ein Fremdwörterbuch zulegen. Denn die Zeit der ausführlichen Erklärungen durch den Lehrer ist nun vorbei. Damit du in der ersten Vorlesung nicht nur Bahnhof verstehst, hilft ein Wörterbuch beim Übersetzen der ganzen Fachwörter. Dann weißt du auch bald, dass Xenophon ein griechischer Philosoph war. 

Y wie YouTube-Kanäle passend zum Studium abonnieren: ​Falls das Tempo des Professors zu schnell sein sollte, kann dir YouTube helfen. Auf dem Kanal DorFuchs wird beispielsweise über mathematische Formeln gerappt.

Z wie Ziele setzen: ​Nach sechs Semestern hast du den Abschluss in der Tasche, währenddessen hast du vier Praktika gemacht und Bewerbungen für den ersten Job sind auch schon raus? Klar, tut  Optimismus gut. Der sollte aber nicht zu realitätsfern sein. Am besten steckst du dir deshalb Ziele, die nicht direkt nach dem ersten Semester dazu führen, dass du den Mut verlierst. Zum Beispiel so: Lernen, ohne die Freizeit gänzlich hinten anzustellen, wilde Partys nicht zu sehr ausarten zu lassen und sich mit Kommilitonen durch stressige Zeiten helfen.

Von Nina Hoffmann, Johanna Stein, Jeffrey Ji-Peng Li und Emma Schell


Über den Autor/die Autorin:

MADS-Team

Unter diesem Namen sammeln wir Beiträge von Gastautoren, Autorenkollektiven oder freien Mitarbeiter bei MADS. Die Namen des jeweiligen Autors oder der jeweiligen Autorin stehen dann immer unter dem einzelnen Beitrag.

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