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Musikanalyse für Laien: Das ist der Podcast „Dissect“

Musikanalyse für Laien: Das ist der Podcast „Dissect“
Foto: Unsplash/Kelly Sikkema

Cole Cuchna hört Musikalben nicht einfach so, sondern analysiert sie vom ersten bis zum letzten Track. Die Ergebnisse präsentiert er im Spotify-Podcast „Dissect“.


Musikanalyse ist ein Expertenthema: Musikgeschichte, -theorie und Biographie des Künstlers fließen dafür zusammen. Das ist für den Hobby-Musikhörer oftmals in dieser Detailtiefe weder zugänglich noch machbar. Hier kommt der Spotify-Podcast „Dissect“ ins Spiel: Host Cole Cuchna schlüsselt seit 2016 Staffel für Staffel Alben von Künstlern wie Frank Ocean, Mac Miller und Radiohead auf.

„Dissect“: Analyse für Anfänger

Wer also auf passive Art und Weise Wissen über seine Lieblingsmusik ansammeln möchte, wird bei „Dissect“ wahrscheinlich fündig. Auf sehr niedrigschwelligem Niveau, eben nicht für schon fertige Musiknerds, taucht Cuchna in die Musikstücke ein. Die jeweiligen Songs werden als Snippets eingespielt, die Folgen sind meist zwischen einer halben und vollen Stunde lang. Dabei widmet sich je eine Staffel einem Künstler oder einer Künstlerin, und je einer Platte. Pro Episode wird dann ein Song analysiert, sodass Zuhörer und Zuhörerinnen selektieren können, in welchen Track sie eintauchen möchten.

Zuletzt lag Radioheads „In rainbows“ unter dem Mikroskop, zuvor waren unter anderem Mac Millers „Swimming“, Frank Oceans „Blonde“ und Ms. Lauryn Hills „The miseduaction of Lauryn Hill“ vertreten. Dabei kann man sowohl eine Staffel von Anfang bis Ende hören und so im Detail mehr über seine Lieblingsmusik lernen als auch einfach hier und da in einzelne Episoden reinhören. Für beides eignet sich „Dissect“ perfekt.

Ein Faktenmix

Entstanden ist der Podcast nach Cuchnas Abschluss in Musikkomposition an der California State University. Er stellte fest, dass zeitgenössische Musik, insbesondere Hip-Hop, nicht genügend akademische Aufmerksamkeit erhalte. Um diese Lücke zu schließen, startete der Podcast, der ab Staffel 3 von Spotify produziert wurde.

Bereits elf Staffeln gibt es mittlerweile – mehr als genug Material also, um sich tief in Cuchnas Analysen hineinzuhören. Der Mix aus Musiktheorie und -geschichte, biografischem Wissen sowie kulturellem und gesellschaftlichen Kontext erfordert zwar Konzentration, ist dafür aber umso ertragreicher.


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Über den Autor/die Autorin:

Marie Bruschek

Marie (20) studiert Weltliteratur. Wenn sie nicht gerade schlechte Wortwitze macht oder sich zum zehnten Mal Mamma Mia anguckt, schreibt sie für MADS über alles, was sie gerade interessiert.

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