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Kampf der Roboter: Schüler messen sich mit ihren Erfindungen

Kampf der Roboter: Schüler messen sich mit ihren Erfindungen
Foto: Moritz Frankenberg

Jugendliche aus Europa programmieren eigene Maschinen. In 150 Teams aus insgesamt 21 Ländern treten sie beim RoboCup auf dem Messegelände in Hannover gegeneinander an. 

Tanzende Roboter und künstliche Intelligenz, mit deren Hilfe Minen aufgespürt werden können: Beim sogenannten RoboCup treten Jugendliche aus Europa mit ihren selbstgebauten Robotern gegeneinander an. Zum ersten Mal findet der RoboCup Junior Euro in Deutschland statt – und zwar auf der Ideenexpo in Hannover.

Teams aus 150 Ländern

Für den Wettbewerb auf dem Messegelände mussten die 150 Teams aus insgesamt 21 Ländern, wie Portugal, Kroatien und Schweden ihre Roboter selbst bauen, programmieren und designen. Hilfe bekamen die Zehn- bis 19-Jährigen dabei meist von ihren Lehrern. „Die Chance, so viele Jugendliche aus anderen Ländern kennen zu lernen und mit ihnen etwas Gemeinsames zu erleben, ist außergewöhnlich“, sagt Ulf-Birger Franz, Dezernent für Wirtschaft, Verkehr und Bildung bei der Region Hannover. 

Foto: Moritz Frankenberg

Auch schauspielerisches Talent ist gefragt

Die drei Disziplinen in denen Roboter antreten, sind Soccer (Fußball), On Stage (Präsentation einer Bühnenshow) und Rescue (simulierte Rettungseinsätze). Die Teams haben sich jeweils auf eine Aufgabe vorbereitet. In der Kategorie On Stage ist besondere Kreativität gefragt. Mensch und Roboter müssen auf der Bühne interagieren. Es muss also nicht nur die technische Komponente beachtet werden. Auch schauspielerisches Talent ist gefragt. Die Roboter und ihre Programmierer führen Choreografien, Theaterstücke oder Comedyshows vor. Eine ganze Disziplin widmet der RoboCup dem Sport. Jeweils zwei Roboter spielen gegeneinander Fußball. Dabei muss der Roboter sich auf dem Spielfeld orientieren können, den Ball finden und im besten Fall ins Tor schießen. Rettungsaktionen kann man bei der Disziplin Rescue beobachten. Auf unterschiedlichen Parcours müssen hierbei vermisste Gegenstände gefunden werden. Außerdem muss der Roboter aus einem Labyrinth herausfinden und Hindernissen ausweichen können. 

Foto: Moritz Frankenberg

„Idea“ bringt die jungen Wissenschaftler zum Lachen 

Insgesamt dauert der RoboCup drei Tage – am Freitag wurde der Wettkampf von der eigens dafür programmierten künstlichen Intelligenz „Idea“ eröffnet. Das intelligente Spracherkennungssystem sprach von einer großen Leinwand zu den Zuschauern, die von der Kreativität des Programms begeistert waren. „Idea“ brachte die jungen Wissenschaftler immer wieder zum Lachen. 

Foto: Moritz Frankenberg

Sieger werden Sonntag geehrt

Der RoboCup findet in Halle 6 noch bis Sonntag, 23. Juni,  statt. Die Siegerehrung ist den Tag für 14.30 Uhr geplant. Zuschauer haben die Möglichkeit, sich neben den Wettkämpfen auch selbst beim Roboter bauen auszuprobieren. „Es gibt kaum eine bessere Möglichkeit um junge Menschen für Robotertechnik zu begeistern“, sagt Volker Schmidt, Aufsichtsratsvorsitzender der Ideenexpo.

Salima El Kurdi

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