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„High Brow”: Ein Podcast für Fans von Youtuberin Mina Le

„High Brow”: Ein Podcast für Fans von Youtuberin Mina Le
Foto: Instagram/@gremlita

Mina Le hat sich als Essayistin auf Youtube einen Namen gemacht – jetzt hat sie ihr Repertoire um einen Podcast namens „High Brow“ erweitert. Darin werden Themen, passend zu ihrem jeweils jüngsten Video, erneut aufgegriffen, vertieft und im Gespräch mit Experten und Expertinnen mit Fachwissen ergänzt.


Mina Le ist unter den selbsternannten Intellektuellen des Internets eine Ikone: Ihre Videoessays rund um Mode, Geschichte und Popkultur haben ihr inzwischen rund 1,3 Millionen Abonnenten eingebracht. Sowohl auf Youtube als auch auf anderen Plattformen werden ihre Ansichten diskutiert und gefeiert. Auch ihr Aussehen – Augenbrauen angelehnt an die 1920er Jahre, extravagante Kleidung, zum Großteil gethriftet – trägt zu diesem rasanten Erfolg bei. Nun hat sie ihr Repertoire aus diversen Social Media Kanälen um einen Podcast erweitert.

„High Brow”: Kultur und Kunst

Ihr Podcast „High Brow” ist laut Le genau das: Eine Fortführung ihres Youtube-Kanals. Der Begriff „high brow” lässt sich nur zusammen mit dem Begriff „low brow” definieren. Beide beschreiben das Spektrum kulturellen Konsums, „high brow” als anspruchsvoll, intellektuell, elitär und „low brow” als anspruchslos und nicht ernsthaft. Das ist ironisch gemeint, schließlich ist sich die 25-Jährige sich bewusst, in welchen Kreisen ihre Inhalte konsumiert werden. Diese leicht satirische Selbstwahrnehmung ist auch in der Beschreibung der Show zu lesen: „High Brow is a chic podcast for cool girls and self-identified intellectuals.” Die Themen der einzelnen Episoden wiederum sind aber keine Comedy.

Diverse Themen und spannende Experten

Seit März veröffentlicht Le pro Woche eine neue Episode, mit einer Länge von rund einer Stunde. Darin werden Themen, passend zu ihrem jeweils jüngsten Video, erneut aufgegriffen, vertieft und im Gespräch mit Experten und Expertinnen mit Fachwissen ergänzt und ausgearbeitet. In den Show Notes sind zudem Les Quellen stets vermerkt und verlinkt, sodass bei Interesse noch mehr Material zum Versinken in die jeweilige Thematik besteht. Natürlich geht es auch um die Diskrepanz zwischen „high brow” und „low brow” und Kultur als Phänomen insgesamt, wobei der Podcast in erster Linie Le eine Möglichkeit gibt, sich in ihren Videoessays auf das Wesentliche zu konzentrieren und dann anschließend eine Art Deep Dive zu machen.

Für Fans von Mina Le ist der Podcast wie eine Goldgrube: Aber auch wer „nur” an ihrer Recherche und spannenden Gesprächen interessiert ist, wird bei der ein oder anderen Folge fündig werden.


Lies auch:

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Über den Autor/die Autorin:

Marie Bruschek

Marie (20) studiert Weltliteratur. Wenn sie nicht gerade schlechte Wortwitze macht oder sich zum zehnten Mal Mamma Mia anguckt, schreibt sie für MADS über alles, was sie gerade interessiert.

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