Seite auswählen

Werbung

„Heaven Shall Burn“-Sänger: Corona-Pflege statt Bühne

„Heaven Shall Burn“-Sänger: Corona-Pflege statt Bühne
Foto: instagram.com/@heavenshallburnofficial

In der Coronakrise haben es viele Bands durch Konzertabsagen schwer – auch neue Alben können nicht mit Release-Partys promotet werden. Für Marcus Bischoff, Sänger der deutschen Metalcore-Band „Heaven Shall Burn“, ist das allerdings kein Problem. Er engagiert sich derzeit lieber in der Pflege für Corona-Patienten.


Ein Statement bezüglich Corona setzte Marcus Bischoff, Sänger der deutschen Metalcore-Band Heaven Shall Burn. Obwohl Künstler, Bands und Sänger durch Konzertabsagen stark mit dem Virus zu kämpfen haben, entschied sich Bischoff gegen die Musik – und für die Pflege. Aus dem Krankenhaus lud er ein Video auf dem Instagram-Kanal seiner Band hoch, das ihn beim Schichtantritt in der Pflege zeigt. „Eigentlich müsste ich jetzt gerade mit meinen Jungs draußen auf der Bühne stehen und mit euch unsere Release-Partys feiern, zu unserer neuen Platte“, beginnt Bischoff.

Sänger pflegt lieber Bedürftige

Stattdessen arbeitete er in der Spätschicht auf der Intensivstation in der Thüringen-Kliniken „Georgius Agricola“. Mögliche Charterfolge des Albums „Of Truth and Sacrifice“, das Freitag, 20. März, erschienen war, schienen ihn nicht groß zu kümmern. „Scheiß drauf, es gibt wichtigeres!“, sagt Bischoff, der bei der Aufnahme des Videos bereits das Hemd, das immer auf der Bühne trägt, gegen eine Krankenhauskluft getauscht hat.

Bischoff erntet Zuspruch

Er verspricht, wie auch alle anderen Ärzte, Pfleger und Hilfskräfte weltweit, in ungewissen Zeiten sein Bestes zugeben. Am Ende gibt der 39-Jährige den Fans von Heaven Shall Burn noch etwas mit auf den Weg: „Passt auf euch auf, bleibt gesund, bleibt vor allem solidarisch und – verdammt nochmal – bleibt zuhause!“ Bischoffs Video wurde vielfach in den sozialen Medien geteilt, in den Kommentaren erhält er für seinen Einsatz Zuspruch.

Von Annika Eichstädt

Lies auch:

Corona-Logbuch: „Alleine mit meinen Grübeleien“

Zocken auf Staatskosten: Wie Polen mit Minecraft der Coronakrise begegnet


Über den Autor/die Autorin:

Poste einen Kommentar:

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

UNSERE MADS-PARTNER

Videos

Wird geladen...

Send this to a friend