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Göttingen hat jetzt ein eigenes Hörspiel

Göttingen hat jetzt ein eigenes Hörspiel
Foto:  r

Das Warten hat ein Ende: Am 5. Dezember erscheinen die ersten beiden Folgen der neuen Jugendhörspiel-Serie „Die Göttinger Sieben“.


Die ersten beiden Folgen der Hörspiel-Produktion „Die Göttinger Sieben“ sind vom 5. Dezember an exklusiv in den Tageblatt-Geschäftsstellen in Göttingen und Duderstadt erhältlich. Dies gab Produzent und Regisseur Sven Schreivogel jetzt bekannt. Der bundesweite Verkaufsstart der beiden Episoden erfolgt demnach im Januar und Februar 2019.

CD-Cover der ersten Folge von „Die Göttinger Sieben“
CD-Cover der ersten Folge von „Die Göttinger Sieben“ Quelle: r

„Endlich sind unsere ,Göttinger Sieben’ auf dem Weg ins Presswerk“, stellt der Geschäftsführer der Produktionsfirma Saphir Hörkids aus Neu-Eichenberg nach turbulenten Zeiten erleichtert fest. Nach einem branchenweiten Umsatzeinbruch der CD-Verkäufe um fast ein Viertel hatte der bisheriger Vertriebspartner Delta Music im August einen Insolvenzantrag gestellt. „Für mich ein Déjà-vu-Erlebnis, da es im April 2015 mit Ganser & Hanke ebenso verlaufen ist“, erinnert sich Schreivogel.

Offizieller Teaser zum Verkaufsstart:

Der Produzent sah sich nach einem neuen Vertriebspartner um – und fand ihn mit der Firma Raute Media, die auf Musik- und Kinderprogramme spezialisiert ist und nicht nur den physischen, sondern auch den digitalen Vertrieb der Hörspiele aus Neu-Eichenberg übernommen hat. Raute-Geschäftsführer Uwe Knabbe gehörte früher zum Team des Labels Europa. „Er weiß ganz genau, was er tut und wovon er spricht“, ist sich Schreivogel sicher. Die anderen Produkte aus dem Neu-Eichenberger Verlag (unter anderem „Gordon Black“) sind bereits seit dem 1. November wieder im Handel erhältlich, sodass das Weihnachtsgeschäft nicht verpasst wird. Und auch die „Göttinger Sieben“ werden sogar noch vor dem Nikolaus-Tag verfügbar sein: „Durch den Wechsel im Vertrieb verschiebt sich der Bundesstart unserer Kinderkrimi-Serie zwar auf Anfang 2019, aber in Göttingen werden die beiden ersten Folgen ab dem 5. Dezember exklusiv in den Tageblatt-Geschäftsstellen erhältlich sein“, kündigt Schreivogel an. Mit 8,95 Euro pro Episode sollen sie dort sogar einen Euro günstiger sein als später im bundesweiten Handel.

Geschafft
Geschafft! Soeben ist der letzte Ton der zweiten Folge verklungen. Mischtonmeister Karsten Deutschmann (links) und Regisseur Sven Schreivogel sind erschöpft, aber glücklich. Quelle: r / Sonja Mehner

Durch den kurzzeitigen Produktionsstopp sei es auch zu einigen Wechseln in den Zuständigkeiten gekommen, wie Schreivogel weiter berichtet. Das bisherige Produktions-Team aus Berlin habe aufgrund anderer Verpflichtungen nicht mehr zur Verfügung gestanden, und so sei das gesamte aufgenommene Material zu Mischtonmeister Karsten Deutschmann (früher im Team des NDR-Satiremagazins „Extra 3“) nach Hamburg gelangt, wo die Endbearbeitung der beiden Episoden erfolgt sei.

Deutschmann neu dabei

Mit Deutschmann habe Schreivogel schon bei mehreren Projekten zusammengearbeitet, darunter die Fontane-Vertonung „Effi Briest“. „Mit Karsten ist ein Vollblut-Hörspielmacher ins Projekt eingestiegen“, betont Schreivogel, „und er hat eine kindgerechte Atmosphäre für unsere kleinen Detektive gezaubert.“ Gesprochen werden die Hauptcharaktere allesamt von jungen Talenten aus der Region, die bei einem Casting des Anzeigenblattes Blick in der „GT Townhall“ ausgewählt worden waren. Zu diesem war der Autor der Krimi-Reihe, Tobias Schrader, extra aus der Ukraine angereist. Mit der Berlinerin Katja Frenzel begleitet auch eine bekannte Schauspielerin („Rote Rosen“) das Projekt, die auch als Nachwuchs-Coach arbeitet.

Die zweite Folge „Falsche Fünfziger“
Die zweite Folge „Falsche Fünfziger“. Quelle: r

Der Sprachschnitt der ersten Folge habe laut Schreivogel kurz vor der Finalisierung noch einmal um mehrere Minuten gekürzt werden müssen, wodurch sogar eine kleinere Rolle weggefallen sei. Diese soll aber in späteren Folgen wieder auftauchen. Der Schluss der zweiten Folge sei im Vergleich zum Manuskript während der Aufnahmen ebenfalls nochmal geändert worden, nun ergänzt um die Rollen eines GT-Redakteurs und zweier SEK-Beamter.

Die Aufnahmen zu den zwei Folgen sind laut Schreivogel in neun verschiedenen Studios bundesweit entstanden (vier in Göttingen, drei in Hamburg, je eines in Berlin und Bremen). Als Spielzeiten herausgekommen seien letztlich 64 Minuten (Folge 1) und 61 Minuten (Folge 2). „Das Ergebnis ist superschön geworden. Offen gesagt liefen mir die Tränen während der ersten vollständig vertonten Szene. Auf unsere Kids können wir wirklich sehr, sehr stolz sein“, so der Regisseur.

Um den Verkaufsstart herum soll es eine Premieren-Präsentationgeben; Details hierzu werden rechtzeitig veröffentlicht.

Vorbestellungen ab sofort möglich

Die ersten beiden Folgen „Alte Damen in Not“ und „Falsche Fünfziger“ sind ab 5. Dezember exklusiv in den Tageblatt-Geschäftsstellen in Göttingen (Weender Straße 44) und Duderstadt (Marktstraße 9) erhältlich. Dort können sie ab sofort auch vorbestellt werden, was ebenfalls per E-Mail an geschaeftsstelle@goettinger-tageblatt.de oder geschaeftsstelle@eichsfelder-tageblatt.de möglich ist.

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