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Fortnite-Entwickler planen Steam-Konkurrenten

Fortnite-Entwickler planen Steam-Konkurrenten
Foto:  Epic Games

Was ist der nächste Schritt, nachdem man eines der erfolgreichsten Spiele des Jahres herausgebracht und eine gut genutzte Engine entwickelt hat? Man greift die größte PC-Spieleplattform an. Zumindest wenn man Epic Games ist. Die Macher von Fortnite und Entwickler der Unreal-Engine kündigten am Dienstag an, bald ein eigenes Verkaufsportal auf den Markt zu bringen.

Der Epic-Games-Store soll zunächst mit einer handvoll ausgewählter Spiele für PC und Mac starten, im Laufe des Jahres 2019 dann aber für andere Spiele sowie für Android und andere Plattformen geöffnet werden. Als Entwickler seien ihnen zwei Dinge wichtig gewesen: Einen Laden mit fairen wirtschaftlichen Konditionen und die direkte Verbindung zu den Spielern, schreibt der Chef von Epic Games Tim Sweeney.

Epic Games will Entwickler stärker an Umsätzen beteiligen als Steam

Genau darin will sich Epic Games auch vom großen Konkurrenten Steam unterscheiden. So sollen alle Entwickler an Verkäufen im Epic Games Store mehr verdienen. Wer derzeit seine Spiele mittels Steam verkauft, erhält seit Kurzem 75 Prozent der Einnahmen, wenn die Einnahmen 10 Millionen US-Dollar übersteigen, und 80 Prozent bei 50 Millionen US-Dollar. Ansonsten ist das Verhältnis 70/30.

Auf der Epic Games Plattform sollen dagegen alle Entwickler 88 Prozent des Umsatzes behalten dürfen. Die Plattform soll es zudem größeren Influencern wie beispielsweise Youtubern ermöglichen, ihren Zuschauern Spiele auf der Epic Games Plattform zu empfehlen und dafür am Umsatz beteiligt zu werden. Mehr Details zum Epic Games Store will das Unternehmen im Laufe der Woche bekanntgeben.

Von RND/asu


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